Abfall trennen, entsorgen und verwerten

Von: M. S.
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Legten sich mächtig ins Zeug, um ihr Wissen zu erweitern, die Logistik für eine sauberere Umwelt zu beherrschen und hoffen, unter den Wettbewerbs-Preisträgern zu sein: die Jungen und Mädchen der sechsten Eicherscheider Förderschul-Klasse. Foto: Manfred Schmitz

Nordeifel. Gelbe Tonne und blauer Sack, braune Kompostbox und Aktion Grüner Punkt als Regulativ zur umweltschonenden Vermeidung, Entsorgung oder Wiederverwertung von Verpackungsabfällen wie Alufolie, Kartonagen, Kunststoff oder Weissblech - die Welt der Rest- Materialwirtschaft ist bunt.

„Jeden Tag machen wir Menschen unseren Müll. Damit wir daran nicht ersticken, müssen wir uns um ihn kümmern!” Unter dieser Prämisse startete die Klasse M 2 (6. Klasse) der Eicherscheider Förderschule Nordeifel in den Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt”.

Der Wettbewerb wurde von der Stolberger EWV (Energie- und Wasserversorgung) ausgeschrieben und umfasst diesmal 30 unterschiedlich geartete Projekte. Sie werden an Grund- und Förderschulen des EWV-Versorgungsgebietes in den Räumen Aachen, Düren und Heinsberg realisiert.

Mit der Präsentation des von 15 Jungen und Mädchen der Unterrichts- und Bildungsstätte an der Bachstraße behandelten Themas gingen dort Freitag Mittag Schüler und Lehrerkollegium in die Osterferien. „Wir machten mit, weil wir unsere jugendlichen Besucher für die Problematik Mülltrennung, -entsorgung und -verwertung sensibilisieren wollten”, erklärt Klassenleher Nils Damberg. Er betreute die von den Teilnehmern hoch motiviert angegangene Maßnahme pädagogisch.

Die Gruppenarbeit begann im Dezember vergangenen Jahres mit wöchentlich einer Unterrichtsstunde, die gegen Ende der spannenden und kreativen Herausforderung auf zwei Stunden verdoppelt wurde.

Jeder Raum des Schulgebäudes, so Damberg, wurde in das Vorhaben integriert, „von der Klasse eins bis zum Sekretariat warteten in farbig markierten Eimern Abfälle, sorgsam getrennt nach ihrer Beschaffenheit und für ihre Endbestimmung vorbereitet”.

Höhepunkt des gemeinsamen Schaffens war ein Besuch der Müllverbrennungsanlage Weisweiler. „Dort erfuhren wir hautnah, was mit den Überbleibseln unserer technisierten Wohlstandsgesellschaft letztendlich passiert, diese prägenden Eindrücke nahmen wir mit in unsere Klassenräume und lernten für das praktische Leben”, so Damberg.

Um Vorfreude und Motivation der jungen Menschen weiter zu steigern, war EWV-Projektleiterin Klaudia Ratzke nach Eicherscheid gekommen, wo sie sich vom Engagement und guten Ergebnis der Schüler überzeugte. Sie erschien mit der Zusicherung vom Sponsorunternehmen in Aussicht gestellten, lukrativen Gewinnen. Für die besten Recycling-Kandidaten mit den überzeugendsten Ideen gibt es Bares, 300 bis 500 Euro werden, je nach Platzierung, für die Klassenkasse ausgelobt.

Die breit gefächerte EWV-Initiative geballten Schülereinsatzes pro Umwelt zieht in diesem Jahr bereits zum siebten Mal durch unsere Region.
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