Ab Dienstag gibt es die Karten für Bela B

Von: Udo Kals
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Die Macher des Konzertknallers: Dr. Nina Mika-Helfmeier, Kulturbeauftragte der Städteregion (v.l.), die Veranstalter Rick Opgenoorth und Wolfgang Schumacher sowie Uwe Zink (Geschäftsführer der Flugplatz Aachen-Merzbrück GmbH), Arno Nelles (Bürgermeister Würselen) und Andreas Ihrig vom Energieversorger EWV. Foto: Ralf Roeger

Würselen. Uwe Zink hat einen großen Traum. „Wenn die Rolling Stones auf Merzbrück ein Konzert geben würden, das wäre schon ein Knaller.” Zwar werden die Rock-Dinos auch in näherer Zukunft nur in den Träumen des Geschäftsführers der Flugplatz Aachen-Merzbrück GmbH vor den Hangars auftreten.

Doch schon in wenigen Wochen wird das Areal an der A44 einen großen Sprung auf dem Weg zu einem etablierten Konzert- und Kulturstandort machen. Denn am Samstag, 17. Juli, tritt im Rahmen eines eintägigen Festivals Bela B auf - der Sänger und Schlagzeuger der deutschen Kultkombo Die Ärzte, der seit vier Jahren mit großem Erfolg auch ein Soloprojekt verfolgt.

„Ich liebe die Ärzte. Doch leider gehen sie in diesem Jahr nicht auf Tour”, sagte Montag bei der offiziellen Bekanntgabe des Programms Dr. Nina Mika-Helfmeier, die nach The Boss Hoss im Vorjahr nun mit Bela B einen ihrer Favoriten die Region lotste. Und die Kulturbeauftragte der Städteregion erwartet einen Ansturm - auch weil das Konzert wie alle anderen Veranstaltungen des von ihr organisierten Kulturfestivals kostenlos sind.

7000 Tickets gehen ab Dienstag, 15. Juni, über die Theke. Lediglich eine Bearbeitungsgebühr von 1,50 Euro müssen die Fans zahlen. Aus Sicherheitsgründen werden nicht mehr Tickets, die es in der Servicestelle Innenstadt dieser Zeitung (Mayersche Buchhandlung, Buchkremerstraße in Aachen) gibt, nicht ausgegeben. „Wir müssen im Vorfeld wissen, wie viele Besucher kommen werden”, sagt Veranstalter Rick Opgenoorth, der wie sein Partner Wolfgang Schumacher davon ausgeht, dass die Hütte voll ist.

„Schließlich spielen auch fünf regional verwurzelte Bands Vorprogramm”, macht er Werbung für Gruppen wie Final Virus, die ab 15 Uhr die vom Energieversorger EWV zur Verfügung gestellten Generatoren auf die Probe stellen wollen. Nach einer halbstündigen Pause legt um 21 Uhr schließlich Bela B los, der für gewitzten Punkrock steht und ein rund zweistündiges Programm im Gepäck hat.

Platz für 1500 Autos soll geschaffen werden, zudem wird ein Bus-Shuttle eingerichtet - beides übrigens kostenpflichtig. Während der ADAC-Luftrettungshubschrauber auch während der Veranstaltung einsatzbereit ist, gilt für Flugzeuge übrigens fast den kompletten Tag ein Start- und Landeverbot.

Würselens Bürgermeister Arno Nelles hofft wie Zink darauf, dass sich Merzbrück zu einem etablierten Veranstaltungsort wie der Flughafen Weeze entwickeln wird. Jedenfalls sei ein Anfang gemacht. Auch wenn nicht die Rolling Stones auftreten.
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