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800 Überstunden im Jahr sind verfallen

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:

Simmerath. Von stetigem Leistungsdruck und einem kontinuierlichen Leistungszuwachs für viele Mitarbeiter sprach Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns bei der Beratung des Stellenplans 2014 der Gemeindeverwaltung Simmerath in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.

Angesichts einer Vielzahl von Projekten in Simmerath sei es problematisch, mit dem vorhandenen Personal die Vielzahl der Aufgaben zu bewältigen, zumal der Haushalt keine Erweiterung des Stellenplans zulasse. Einige Mitarbeiter befänden sich an der Leistungsgrenze, und auch die Tatsache, dass im zurückliegenden Jahr rund 800 Überstunden verfallen seien, zeige, dass die Personalsituation angespannt sei. Auch der Personalrat hatte in seiner Stellungnahme die Problematik des eng gefassten Stellenplans angesprochen.

Diskussion um Lehrstellen

Im Jahr 2013 wies der Stellenplan 88 Vollzeitstellen aus, in diesem Jahr werden es 85 Beschäftigte in der Verwaltung sein. Die Reduzierung liegt vor allem darin begründet, dass das Personal der bisherigen Hauptschule Simmerath nun auf den neuen Schulverband Nordeifel übergegangen ist.

Für 2014 ist auch keine Auszubildendenstelle ausgeschrieben worden, dafür sollen es 2015 vielleicht sogar zwei Lehrstellen sein. Auch Christoph Poschen (CDU) sah, dass einige Verwaltungsmitarbeiter „auf Kante“ arbeiteten, aber der Haushalt lasse eine Ausweitung des Stellenplans nicht zu.

Die SPD-Fraktion sprach sich dafür aus, dennoch im Sommer 2014 einen Auszubildenden einzustellen, falls sich ein geeigneter Bewerber anbiete, wobei der Bürgermeister darauf hinwies, dass für das laufende Jahr die überwiegende Zahl der qualifizierten Bewerber dem Markt nicht mehr zur Verfügung stehe. Ob noch kurzfristig eine Azubi-Stelle ausgeschrieben wird, soll der Gemeinderat am 4. Februar entscheiden.

Zur Frage der überlasteten Mitarbeiter meinte Claus Brust (UWG), dass er in der Simmerather Verwaltung noch Spielraum sehe, um die EDV-Nutzung auszuweiten. Auch er sprach sich für eine Azubi-Stelle in diesem Jahr aus, da der Nachwuchs im eigenen Haus eine wesentliche Stütze der Personalpolitik sei.

Mit einer Gegenstimme (UWG) stimmte der Hauptausschuss dem Stellenplan 2014 zu.

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