800 Meter Laichbürsten im Rursee warten auf ihren ersten Test

Von: ess
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Unter den Bootsstegen sind inzwischen mehr als 800 Meter Laichbürsten angebracht, etwa 400 Meter sollen demnächst folgen. Foto: Ernst Schneiders

Nordeifel. Die Diskussion über eine künstliche Insel im Rursee, die den Eigenerhalt der Fischkarten fördern soll, ist noch nicht beendet. Nach Möglichkeit soll das Projekt noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

In großen Teilen umgesetzt sind inzwischen Sofortmaßnahmen, wie Bruno Wilden vom Fischereiverband Nordeifel, erläuterte. Unter den Bootsstegen sind inzwischen mehr als 800 Meter Laichbürsten angebracht, etwa 400 Meter sollen demnächst folgen. Wilden hofft, dass die Fische diese Laichhilfen annehmen.

Mit den Anbringung der Bürsten unter Wasserlinie soll verhindert werden, dass Fischlaich durch den ständig schwankenden Pegel der Talsperre über die Wasserlinie gerät und vertrocknet. Die Stege steigen und sinken mit dem Pegelstand. Dadurch ist gesichert, dass die Laichhilfe ständig unter Wasser sind. Jetzt müssen laut Bruno Wilden nur noch die Fische mitmachen, die bei den steigen Wassertemperaturen allmählich aus ihrer Winterstarre erwachen.

Erfahrungen mit diesen Laichhilfen gibt es bisher nur an kleineren Gewässern, nicht aber an einem so großen See wie der Rurtalsperre. Getestet werden die Bürsten zuerst von Friedfischen wie den Rotaugen. Danach will man weitersehen.

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