Monschau - 77 Schüler haben ihre Spuren hinterlassen

77 Schüler haben ihre Spuren hinterlassen

Von: V.M.
Letzte Aktualisierung:
77 Schülerinnen und Schüler
77 Schülerinnen und Schüler der Elwin-Christoffel-Realschule in Monschau haben es geschafft : Sie erhielten jetzt ihre Abschlusszeugnisse. Foto: V. Monterey

Monschau. Unter dem Motto „Nicht spurlos verschwinden” wurden am Freitag die Schülerinnen und Schüler der drei zehnten Klassen der Elwin-Christoffel-Realschule in Monschau entlassen.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche in Mützenich kamen die Entlassschüler, deren Eltern und Familienangehörige, Vertreter der Schule, Lehrer und Lehrerinnen, sowie Vertreter der Stadt Monschau in der Aula der Schule zusammen, um im sowohl feierlichen als auch peppigen Rahmen mit musikalischer Untermalung die 77 Schülerinnen und Schüler zu entlassen.

Im Namen der Schulgemeinschaft begrüßte der Schulleiter Peter Groten alle Gäste und lud sogleich alle Anwesenden und alle Entlassschüler, als „dann Ehemalige” ein, zu dem Fest des 50. Jubiläum am nächsten Tag wiederzukommen.

Viele werden weiter lernen

„Ich bin stolz auf die Zehner-Klassen”, meinte Groten, haben sie doch mit „Konsequenz und kontinuierlicher Arbeit ihr Ziel erreicht”, hätten sich vorbildlich für die Interessen der anderen Schüler eingesetzt und seinen nun „gut ausgerüstet ihren eigenen Weg zu gehen”. Und damit wünschte Groten den Abschlussschülern alles Gute, auf dass sie „aus ihrem Leben etwas machen und ihren Traum verwirklichen”.

Anschließend übernahm Bürgermeisterin Margareta Ritter das Wort und dankte auch im Namen der Vertreter der Stadt Roetgen und Simmerath allen Lehrern und Eltern, die maßgeblich dafür beigetragen hätten, dass nun die jungen Leute „in der Lage sind, beruflich, perspektivisch die eigene Zukunft zu gestalten”.

Von den 77 Schülerinnen und Schülern haben 75 die Fachoberschulreife erlangt, 42 davon die Zulassung für die gymnasiale Oberstufe. Davon werden 26 ein Ausbildungsverhältnis beginnen, 51 eine weiterführende Schule besuchen. Im Durchschnitt haben „die Mädchen die Nase ein kleines bisschen weiter vorn”, so Groten.

Bevor schließlich die Zeugnisse verteilt wurden, richtete der Vorsitzende der Schulpflegschaft, Michael Reher herzliche Grüße aus, bedankte sich die Schulsprecherin Nadine Kutsch im Namen aller Schüler und Schülerinnen und lud Klassenlehrer Lars Prignitz zu einer lustigen Bilderreise in die Vergangenheit ein, nicht zuletzt ein Abschiedsgeschenk, denn der Klassenlehrer wird im kommenden Semester eine Stelle als Schulleiter in Mainz übernehmen.

Bereut habe er die drei vergangenen Jahre mit seinem „Rudel” aber nicht, wenn die auch „ihren Spieltrieb bis in die Zehen beibehalten haben”, im Zweifelsfall hätten sie gezeigt,”zusammen sind wir eins, um gemeinsam Ziele zu erreichen”. Darüber hinaus kam er nicht umhin, eine alte Wettschuld einzulösen, bei der es galt schneller einige Kilos loszuwerden, als Schüler ein paar schlechte Noten. Der Lehrer verlor und stieg nun ohne zu zögern und zur Freude aller Anwesenden und seiner „Tigerklasse” in ein selbstkreiertes Dschungelkönigkostüm.

Schließlich und nach dem vierten Auftritt der Schülerband und einem hervorragenden Gesangsauftritt von Jenny Barts in Begleitung von ihrer Schwester Victoria am Keyboard folgte die Vergabe der Zeugnisse mit einem Präsent der Schulpflegschaft. Besonders ausgezeichnet wurden von Dr. Paul Milz die drei Besten, Tom Karst mit einem Notendurchschnitt von 1,3, Nico Scheffen mit einem Durchschnitt von 1,4 und Nancy Schröder mit einem Durchschnitt von 1,5.

„Ich bin erleichtert, dass es geschafft ist”, meinte Rebecca Stopp, Schülerin der Klasse 10b und sie sei schon sehr aufgeregt, was ihre Zukunft beträfe, denn schon im August begänne sie eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. Auch ihre Eltern, Melanie und Rolf Stopp waren zufrieden, „das hat sie gut gemacht”.

Auch Fabian Pontzen, Schüler der Klasse 10a und darüber hinaus Geburtstagskind, freute sich: „ich bin zufrieden”. Er will eine weiterführende Schule besuchen mit der Fachrichtung Elektrotechnik.

„Ich freue mich immer mit”, sagte Margareta Ritter abschließend und Hermann Mertens, Vertreter der Bürgermeisterin stimmte ihr zu, „ich bin stolz auf diese Schule”. Immerhin war er einst selbst Schüler hier, 1964 noch unten, dann ab 1966 sozusagen „Erstbezieher”. Das hat Spuren hinterlassen.
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