Kesternich - 500 jecke Wiever im Zelt außer Rand und Band

500 jecke Wiever im Zelt außer Rand und Band

Von: ho
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„Die Hölle von Kesternich“: Über 500 Frauen feierten auf der Damensitzung der Kester Lehmschwalbe bis zum Abwinken. Alle waren beim Eintritt ins Zelt mit einem Gläschen Sekt begrüßt worden. Foto: Hoffmann

Kesternich. Das war schon eine starke karnevalistische Hausnummer, die die Kester Lehmschwalbe am Samstag in ihrem Festzelt im Angebot hatten. Über 500 jecke Wiever hatten sich dort zur Damensitzung eingefunden und ließen das Zelt beben.

Die Frage, wie kann man eine Herrensitzung toppen, wurde hier eindrucksvoll beantwortet, da neben einem Spitzenprogramm fortlaufend gute Stimmung herrschte. Da lüftete schließlich auch Vorsitzender Rolf Schneider, der bestens aufgelegt durch die Sitzung führte, in der „Damen-Hölle“ von Kesternich das Geheimnis seiner rasierten Waden.

Das amtierende Prinzenpaar, Ralf und Silke Stollenwerk, hatte die jecken Wiever zunächst gesanglich eingestimmt, bevor Tanzmariechen Daphne über die Bühne wirbelte und auch auf der Damensitzung beeindruckend ihr Können zeigte.

Danach bebte das Zelt. Zur Melodie „Wenn der Maibaum brennt“ marschierte das hauseigene Quintett „Die Jecken“ ein, die mit ihren Liederrepertoire die Damen in den siebten Himmel sangen. Guido Lennartz, Holger Quack, Manfrd Nießen, Udo Leuchtenberg und Andre Siebertz erwiesen sich als echte Stimmungsgranaten, die nicht nur die Sterne im Kesternicher Zelt strahlen ließen. Es war eine Nummer, die selbst vom danach auftretenden Altmeister des geschliffenen Wortes, Jürgen B. Hausmann, alias Jürgen Beckers, nicht übertroffen wurde. Der professionelle „Hausmann“ glänzte zwar wie gewohnt, und ihn zu loben hieße Eulen nach Athen tragen, doch war auch manch bekannte Geschichte in seinem Vortrag enthalten.

Danach ging es musikalisch mit den „Kölsche Adler“ weiter. Die acht jungen Vollblutmusiker rockten mit bekannten Liedern das Zelt und kamen auch nicht ohne Zugabe von der Bühne. Die Showtanzguppe Fireworks der Kester Lehmschwalbe bereicherte hiernach auf beeindruckende Art und Weise das Programm, bevor höchst interessante Umbauten auf der Bühne installiert wurden. Eine Toiletten-Anlage zog schon beim Aufbau die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. Die Darbietung, welche die Aktiven der Lehmschwalbe hierzu boten, war voll aus dem Leben gegriffen und kam dementsprechend beim Publikum hervorragend an.

Starke Männer mit kräftigen Waden, Fellmützen, Dudelsäcken und Schottenröcken eroberten hiernach die Bühne. Die „Drums and Pipes“ aus dem benachbarten Dreiborn gaben in den Uniformen der Royal Stewarts, der Garde der englischen Königin, ein prächtiges Bild ab.

Richtige Karnevalsmusik hatten anschließend wieder „Die Rheinländer“ im Angebot, womit dementsprechend die Stimmung im Zelt einen weiteren Höhepunkt erreichte. Mit ihren Liedern, die vom typisch rheinischen Humor geprägt sind, eroberten sie von Anfang an die Sympathien der Frauen im Zelt. Damit hatten auch die „Lehmschwalbenboys“ keine Probleme. Sie ließen es zum Ende der Sitzung nochmals richtig krachen. Als diese kurz vor 20 Uhr beendet war, durften auch die Männer ins Zelt.

Bei der Aftershowparty mit der Band Ilex wurde schließlich noch lange abgefeiert.

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