Simmerath - 366 Läufer gehen in Eicherscheid an den Start

366 Läufer gehen in Eicherscheid an den Start

Von: M.S.
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Das Siegertrio des Eicherscheider Halbmarathons 2015: Thomas Rubel (zweiter von links) siegte vor Tom Frauenrath (links) und Jochen Kuck. Karl-Heinz Plum, Leichtathletikwart der Städteregion Aachen (re.), war einer der ersten Gratulanten. Foto: Manfred Schmitz

Simmerath. Bei strahlendem Sommerwetter und moderaten Temperaturen gingen am Samstag insgesamt 366 Läufer und Läuferinnen und zudem eine Handvoll Nordic Walker beim 38. internationalen Volkslauf in Verbindung mit dem 14. Halbmarathon in Eicherscheid an den Start.

92 Sportler starteten über die Distanz von 21 Kilometern. Den stärksten Zuspruch fand aber der Lauf über fünf Kilometer; ihn bewältigten 116 Aktive. Das Feld, zu einem Drittel weiblich bestückt, wurde betreut von Dr. Gerhard Schwaffertz und einem Team des DRK-Simmerath. Für die Besetzung der Streckenposten sorgte Eicherscheids Freiwillige Feuerwehr, unterstützt von ehrenamtlichen Helfern im Germania-Trikot. Ihnen allen dankte SV-Vorsitzender Günter Scheidt für deren Einsatz.

Die Jüngste unterwegs war die dreijährige Hanna Jansen, die Seniorin im Feld Helga Miketta (74). Das zweijährige Baby Max Wirtz war der jüngste Teilnehmer, Josef Krammer (87) der älteste.

Nie zuvor in der Geschichte des Eicherscheider Volkslaufes fanden sich so viele einheimische Sportler auf dem Treppchen und Rängen. Sieger über die Halbmarathon-Distanz wurde Thomas Rubel vom TV Konzen. Der 34-jährige Polizeibeamte gewann den Golddorf-Klassiker zum ersten Mal, aber: „Auf Bahn und Rasen an der Bachstraße startete ich schon, da war ich nicht einmal zehn.“ Rubel benötigte 1:23:41,8 Stunden bis zur Zielankunft und war damit 70 Sekunden schneller als Tom Frauenrath vom Simmerather Team „coolart“. Mit weiteren 13 Sekunden Rückstand kam Jochen Kuck (LG Mützenich) als Dritter ins Ziel.

Auch Martina Görlich aus der Mannschaft „Skikeller Kaulard & Schroiff“ ließ zur „Stadion-Ehrenrunde“ keinen Zweifel an ihrem Sieg. Die 25-Jährige benötigte 1:29:59,5 Stunden bis zum Ziel. Eva Offermann (DJK Herzogenrath) und Susanne Vizzari (TuS Deuz/Speed) folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Herzlichen Beifall des Publikums gab es für die Ersten wie die Letzten. Georg Schmidt kommentierte das spannende Geschehen per Mikro und erinnerte seine Zuhörer daran, dass Dabeisein schließlich alles ist. Zum Abschluss stieg die After-Run-Party in der Germania-Ecke.

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