30 Tonnen Sägespäne kehren in den Wald zurück

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Vorzeitig und unfreiwillig ent
Vorzeitig und unfreiwillig entledigte sich ein niederländischer 40-Tonner am Montagabend auf der B 258 bei Wahlerscheid seiner Ladung, als der Lkw auf die Seite kippte und 30 Tonnen Sägespäne im Wald landeten.

Höfen. Ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit mit großer Wirkung: Der 21-jährige Fahrer einer niederländischen Spedition geriet am Montagabend um 18.24 Uhr mit seinem 40-Tonner auf der B 258 bei Wahlerscheid auf den Seitenstreifen, als er offenbar etwas zu lange nach einem bereits im Graben liegenden Pkw schaute.

Folge: Sein schweres Gefährt, mit dem er eigentlich 30 Tonnen Sägespäne von Harperscheid zur Papierfabrik nach Maastricht bringen sollte, stürzte auf die Seite und kippte die Ladung dahin, wo sie herkam: in den Wald.

„Umgestürzter Lkw und ein Pkw im Graben” lautete die entsprechende Alarmierungsmeldung der städteregionalen Leitstelle für die Notdienste. Umgehend rückten der Rüstzug Bergung der Feuerwehr Monschau, der Rettungsdienst und Polizei nach Wahlerscheid aus. Die Erkundung der ersteintreffenden Kräfte bestätigte die Alarmierungsmeldung, jedoch waren nicht, wie zu befürchten, schwere Personenschäden zu verzeichnen. Lediglich der Fahrer des mit Holzspänen beladenen Sattelschleppers war leicht verletzt. Die gleichfalls nur leicht verletzte Fahrerin des Pkw, der kurz zuvor in den Graben gefahren war, war ebenfalls leicht verletzt, war aber bereits von ihrer Mutter ins Krankenhaus gefahren worden.

Geringe Mengen auslaufender Betriebsstoffe konnten durch die Feuerwehr mit Auffangwannen gesichert werden. Die umfangreichen Bergungsarbeiten und das damit verbundene Entladen des havarierten Lkw übernahm ein Simmerather Abschleppunternehmen. Die Spezialfirma beließ die Ladung zunächst an Ort und Stelle, weil noch unklar war, ob die Sägespäne im Wald verteilt werden können oder ausgebaggert werden müssen.

Die B 258 blieb im Bereich Dreiborner Eck bis 1 Uhr in der Nacht vollgesperrt.
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