290 Eifeler pendeln zur Arbeit nach Köln

Von: Sarah Maria Berners
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Von Imgenbroich nach Düren, v
Von Imgenbroich nach Düren, von Simmerath nach Aachen und von Roetgen nach Monschau: In der Nordeifel sind täglich viele Pendler unterwegs. Die neue Statistikt zeigt, wohin sie fahren. Foto: S.M. Berners

Nordeifel. Ob von Dedenborn nach Köln, von Mützenich nach Düren oder von Rott nach Aachen. Wer in der Nordeifel lebt, muss meist ins Auto steigen, um seinen Arbeitsplatz zu erreichen. Die Eifel ist eine Pendlerregion. Das zeigt die Statistik von Information und Technik NRW. Die Statistik zeigt aber auch, dass es nicht immer Aachen und Düren sein müssen.

Auch zwischen den drei Eifelkommunen sind viele Arbeitnehmer unterwegs.

Die prozentual meisten Auspendler weist die Gemeinde Roetgen auf. Sie rangiert mit einer Quote von 78,6 Prozent NRW-weit auf Rang 15 der sogenannten „Schlafgemeinden”, in denen die Menschen zwar leben, aber nicht arbeiten. Nur 797 von 3724 erwerbstätigen Roetgenern könnten zu Fuß oder mit dem Rad ihre Arbeitsstelle in der Gemeinde erreichen. 1719 Roetgener fahren nach Aachen, 172 nach Monschau, 162 nach Stolberg, 145 nach Simmerath, 87 nach Würselen und 78 nach Köln. Gleichzeitig weist Roetgen von den drei Nordeifelkommunen die höchste Einpendlerquote auf (59,8 Prozent). 1186 Menschen kommen zur Arbeit nach Roetgen, 1327 davon aus Aachen, 199 aus Simmerath, 153 aus Monschau.

Von 7654 Erwerbstätigen in der Gemeinde Simmerath, fahren 4787 zum Arbeiten in andere Orte (62,5 Prozent), 2867 haben einen Job in der Gemeinde gefunden. Die meisten Berufspendler (1740) fahren nach Aachen, 970 nach Monschau, 289 nach Stolberg, 199 nach Roetgen und 184 Simmerather arbeiten in Düren.

57 Simmerather in Düsseldorf

Einen deutlich längeren Weg zur Arbeit haben die 135 Simmerather, die nach Köln zur Arbeit pendeln und damit laut Statistik im Schnitt eine Strecke von 58,6 Kilometern überwinden müssen. Luftlinie wohlgemerkt, mit dem Auto sind es je nach Wohn- und Arbeitsort über 90 Kilometer für eine Strecke. Das wird noch getoppt von den 57 Simmerathern, die in Düsseldorf arbeiten.

In Schleiden und Euskirchen arbeiten 113 beziehungsweise 44 Simmerather. Vor allem aus Monschau (647) pendeln Arbeitnehmer nach Simmerath. Weitere kommen aus Aachen (221), Nideggen (160), Roetgen (145), Hürtgenwald (126), Stolberg (108).

Von den 6121 Erwerbstätigen der Stadt Monschau fahren 55,1 Prozent zur Arbeit in andere Orte, 2747 Monschauer haben im Stadtgebiet einen Job gefunden. Von den 3374 Auspendlern fahren 1514 nach Aachen, 647 nach Simmerath 153 nach Roetgen, 113 nach Stolberg, 98 nach Schleiden und 79 nach Düren. Auch einige Monschauer legen weite Strecken zurück und fahren nach Köln (77) oder Bonn (38). In Hellenthal haben 22 Monschauer einen Job gefunden, in Euskirchen 22. Monschau weist damit ein ausgeglichenes Verhältnis von Ein- und Auspendlern auf. 3363 Menschen kommen in beruflich in das Stadtgebiet. Die meisten Pendler (970) stammen aus Simmerath, 250 aus Aachen 172 aus Roetgen, 153 aus Stolberg, 127 aus Euskirchen, 124 aus Nideggen und 121 aus Schleiden. Auffällig ist in der Statistik der Stadt Monschau, dass viele Pendler aus Bad Neuenahr-Ahrweiler (61), Hellenthal (62), Mechernich (64) und Zülpich (52) stammen.

Auch aus Belgien kommen Angestellte in die benachbarten Eifelkommunen. Die meisten von ihnen arbeiten in Monschau (101), 49 in Simmerath und 38 in Roetgen. Die Zahl der Eifeler, die nach Belgien pendelt, ist so gering, dass sie in der Statistik nicht erfasst ist.

Alle Zahlen im Netz: www.itw.nrw.de
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