Rollesbroich - 22 Steyler Schwestern von der Ewigen Anbetung auf Kurzbesuch

22 Steyler Schwestern von der Ewigen Anbetung auf Kurzbesuch

Von: P. St.
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Zu Gast im Pfarrheim Rollesbroich: GdG-Pfarrer Michael Stoffels begrüßte jetzt die Oberinnen der weltweit tätigen Steyler Anbetungsschwestern im Geburtsort der Ordensgründerin, der Seligen Helena Stollenwerk. Foto: P. Stollenwerk

Rollesbroich. Sie sind tief gläubig, höchst schweigsam und selten zu sehen: Die Steyler Ordensschwestern von der Ewigen Anbetung leben normalerweise zurückhaltend, bescheiden und schweigsam in ihren Niederlassungen. Eine Ausnahme vom strengen Klosterleben gab es am vergangenen Donnerstag, als eine große Gruppe der Ordensfrauen zu Gast in Rollesbroich war.

Die auch als „Rosa Schwestern“ bezeichneten Ordensschwestern feierten im Pfarrheim den Ausklang eines für sie ganz besonderen Tages, nachdem sie in Rollesbroich das Geburtshaus der Gründerin des Steyler Missionsordens, der Seligen Helena Stollenwerk, besucht hatten.

Weltweit wirken derzeit noch 348 „Rosa Schwestern“ in 22 Niederlassungen. Sämtliche Oberinnen dieser Niederlassungen halten sich derzeit im Rahmen einer dreiwöchigen Zusammenkunft im Mutterhaus in Steyl auf. Erstmals in der Geschichte des Ordens gab es jetzt einen gemeinsamen Ausflug, der die rund 30-köpfige Gruppe in die Eifel führte.

An der Kaffeetafel im Pfarrheim Rollesbroich brachen die Ordensschwestern aber dann für einen Moment ihr Schweigen und es kam zu einer lebhaften Begegnung mit den Gastgebern. Für den Pfarreirat hieß Ute Weishaupt die „pink sisters“ willkommen, ebenso aber auch GdG-Pfarrer Michael Stoffels und Gemeindereferent Sven Riehn. In Deutschland, den Niederlanden, Polen, Slowakei, USA, Argentinien, Chile, Brasilien, Indien, Indonesien, Philippinen und Togo unterhält der Orden Niederlassungen. Grußworte sprach auch GdG-Pfarrer Michael Stoffels, der sich ebenfalls über die Anwesenheit der internationalen Gästeschar freute.

Die Anbetungsschwestern heißen mit vollem Namen „Dienerinnen des Heiligen Geistes von der ewigen Anbetung“, und wenn man sie in ihren Klöstern besucht, öffnet sich dem Gast nur eine Klappe in der Zellentür für den Dialog. Ansonsten leben sie in Verborgenheit und Schweigen.

Bei ihrem Besuch in Rollesbroich trugen die Oberinnen ausnahmsweise ihre graue Tracht, aber die Gastgeber hatten mit rosafarbenen Servietten für eine hübsche farbliche Note gesorgt.

Bei ihrer Ankunft hatten die Schwestern zunächst der Pfarrkirche Simmerath einen Besuch abgestattet. Der alte Taufstein wurde hier ebenso bestaunt, wie das Modell alten Pfarrkirche, wie sie die Ordensgründerin Helena Stollenwerk damals gesehen hat. Bei der Ankunft in Rollesbroich hatten die Schwestern mit Pfarrer Stoffels und Gemeindereferent Sven Riehn zunächst eine heilige Messe gefeiert.

Auch die Generaloberin der Steyler Anbetungsschwestern, Mutter Maria Elisabeth, die aus Bad Driburg stammt, aber viele Jahre in Brasilien tätig war, gehörte zur Besuchergruppe. Heute ist sie regelmäßig der ganzen Welt unterwegs, um die Niederlassungen zu besuchen. Der Besuch in Rollesbroich sei für sie und alle Schwestern „ein ganz besonderer Tag“, weil man sich der Ordensgründerin so nahe gefühlt habe. „Das ist eine sehr große Gnade für uns.“

Dann war der Besuch in der Eifel auch schon wieder beendet und gemeinsam ging es im Bus zurück an den Niederrhein, ehe die Anbetungsschwestern dann in einigen Tagen wieder hinaus in die Welt gehen.

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