20. Skisafari: Mond sorgt stets für Kaiserwetter

Von: ale
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Ehe es nach der 20. Skisafari für die 49 Teilnehmer des SV Bergwacht Rohren heimging, stand das obligatorische Gruppenfoto vor dem Hotel auf dem Programm.
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Auch in der Loipe bewiesen die Männer Ausdauer, ganz links Norbert Billig, mit 86 Jahren der älteste Teilnehmer. Zweiter von links Gottfried Blum, der die Tour seit 20 Jahren mit Leo Förster plant.

Rohren/Kiens. Von der 20. Skisafari kehrten die 49 Teilnehmer am Samstagabend heim; der SV Bergwacht Rohren hatte wieder eine unvergessliche Fahrt organisiert mit sportlichen und geselligen Höhepunkten. „Es liegt an der Mondphase“, glaubt Gottfried Blum, der stets mit Leo Förster zusammen die Tour plant: Die Rohrener haben immer gutes Wetter!

Und vielleicht beeinflusst der Mond auch die ausgesprochen lockere und fröhliche Stimmung und den kameradschaftlichen Zusammenhalt, die man hier jedes Mal vorfindet. Für die meisten Heimkehrer steht jetzt schon fest, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen.

Erste Tour im Jahr 1994

Angefangen hat es mit einer Idee von Leo Förster, der wollte im Winter 1994 gerne eine Gruppentour nach Südtirol organisieren. Durch Zufall fand Gottfried Blum das Busunternehmen Gatterer, das bereit war, die Rohrener sozusagen vor der Haustür abzuholen.

Die erste Tour ging mit 42 Skifans an die Pustertaler Sonnenstraße nach Terenten. Nicht weit machten die Sportler dann eine wichtige Entdeckung: die Disco im Hotel Ehrenburger Hof in Kiens-Ehrenburg. Von nun an war die Bergwacht dort Stammgast, bis heute ist es die beliebte und bewährte Adresse für die Eifeler geblieben.

Da man sich leider nicht immer am Rohrener Skihang auf den Urlaub vorbereiten kann, wird im Winter Skigymnastik angeboten. Unter Leitung von Hermine Förster trainieren junge und ältere Skihasen die wichtigsten Muskeln; die Übungsstunde im Saal Hermanns dient der idealen Vorbereitung und der Vorfreude. Schon dabei stellt man fest, dass die Bergwacht ein sehr harmonisches Miteinander pflegt; das ist auch vonnöten, wenn ca. 50 Personen – der Jüngste 25, der Älteste 86 Jahre alt – eine Woche gut miteinander auskommen sollen.

So eine Busreise ist recht lang, aber für üppige Verpflegung ist bestens gesorgt; von süß bis herzhaft reicht die Palette, und allerhand flüssige Leckerchen gehören auch dazu.

Diesmal kam die Bergwacht nach einer reibungslosen Fahrt in Rekordzeit in Ehrenburg an. Als das Programm für die Woche verkündet wurde, glänzten die Augen der Sportler in heller Freude: Namen wie Sexten, Kronplatz, Ridnaun, Alta Badia, Armentarola oder Plose klingen wie Musik! Wie stets war sowohl für die Alpinfahrer als auch für die Langlaufsportler und die Wanderer ein abwechslungsreicher Aufenthalt garantiert.

Man konnte es kaum erwarten, auf die Piste, in die Loipe oder auf den Wanderweg zu kommen.

Die „jungen Wilden“ rauschten die Sylvester hinunter, eine berühmte schwarze Abfahrt vom Kronplatz; die Langläufer waren begeistert von der wunderbar präparierten Loipe in Ridnaun, wo Sonne und blauer Himmel für zusätzliches Laufvergnügen sorgten. Und die Wanderer kehrten von manch reizvoller Tour zurück, die ihnen unvergesslich schöne Bilder der majestätischen Dolomiten beschert hatte.

Dazu kam dann noch eine Hüttengaudi im Berggasthof Haidenberg, wo der Chef persönlich Akkordeon spielte und Volker die Percussion machte! Die anschließende Rodeltour bei Vollmond, wo es circa vier rasante Kilometer bergab ging, erforderte Konzentration und Sitzfleisch, alle haben sie heil überstanden.

Skirennen und Musik

Beim Skirennen sah man ambitionierte und mutige Sportler, Tanja Lutter war die schnellste Frau, Volker Kirfel siegte bei den Männern. Schnellste Seniorin war Marie Luise Büscher, und schnellster Senior war Günter Rahn. Das musste gefeiert werden, und lauthals sangen alle mit „An Tagen wie diesen“.

Auch beim Musik- und Tanzabend mit den „Bergdiamanten“ blieb niemand ruhig sitzen; die drei Jungs können Bläck-Fööss-Lieder ebenso gut wie „Dem Land Tirol die Treue“. Hoher Besuch kam zur Bergwacht: Andi Falkenstein, der Chef der Falkenstein-Hotelgruppe, überreichte eine Urkunde mit Dankesworten für die Treue. Gottfried Blum bedankte sich für die stets hervorragende Betreuung.

Er legte ein paar statistische Daten vor: „In 20 Jahren sind wir mit 217 verschiedenen Personen hier zu Gast gewesen. Das bedeutet rechnerisch, dass jeder Rohrener hier 21 Mal übernachtet hat!“ Er und Leo Förster sowie Helga Offermann wurden von den Skibegleitern von „Everski“ besonders geehrt, denn sie haben jede der zwanzig Ski-Safaris mitgemacht. Die Drei versprachen: „Wir kommen wieder!“

Während der Heimfahrt hörte man nur positive Resümees, beispielsweise vom jüngsten Teilnehmer, René Pinnow: „Das ist einfach eine Supertruppe hier; mit denen zusammen in so herrlichen Gebieten Skifahren, das ist einfach toll!“ Und Norbert Billig, der älteste Teilnehmer, meinte: „Mich beeindruckt immer wieder die Liebenswürdigkeit der Südtiroler Menschen; ich möchte im nächsten Jahr wieder dabei sein.“

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