18-Jähriger stürzt mit Auto in die Kall

Von: ag
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Komplizierte Bergung mit einem Kranwagen: Mehrere Meter tief war das Fahrzeug ins Bett der Kall gestürzt. Foto: psm
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Einige hundert Meter unterhalb der Unfallstelle errichtete das THW sicherheitshalber eine Ölsperre in der Kall. Foto: Max Stollenwerk

Lammersdorf/Rollesbroich. Ein 18-jähriger Autofahrer aus Rollesbroich ist am Sonntagabend gegen 20.15 Uhr zwischen Lammersdorf und Rollesbroich aus unbekannter Ursache vom Rundwanderweg um die Kalltalsperre abgekommen und einen mehrere Meter steilen Hang hinuntergestürzt und in der Kall gelandet.

Der Fahrer hatte jedoch Glück im Unglück: Er wurde bei dem Unfall nicht verletzt und konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen.

Zu Fuß machte er sich danach auf den Weg zu einem Parkplatz an der Bundesstraße 266. Von dort rief er mit seinem Handy seinen Vater an. Dieser verständigte den Abschleppdienst und dieser wiederum die Leitstelle der Feuerwehr. Dort ging man zunächst noch von einer eingeklemmten Person in dem Fahrzeug aus und löste entsprechend Alarm aus. Die Löschgruppen Lammersdorf, Rollesbroich und Kesternich sowie das THW rückten aus.

Schnell stellte sich jedoch heraus, dass bei dem Unfall niemand ernsthaft verletzt wurde. Ein Mitarbeiter des Umweltamtes der Städteregion war ebenso vor Ort wie ein Vertreter des Ordnungsamts der Gemeinde Simmerath und ein Vertreter des Wasserversorgers, da die Gefahr der Trinkwasserverunreinigung vorn zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte.

Obwohl nach ersten Erkenntnissen nur Kühlflüssigkeit aus dem verunglückten Volvo ausgelaufen war, entschied sich die Einsatzleitung, zwei Ölsperren auf der Kall einzurichten, um eine Beeinträchtigung der Kalltalsperre zu verhindern. Die Ölsperren sollten am Montagnachmittag wieder abgebaut werden.

Das Fahrzeug wurde von dem Abschleppunternehmen aus dem Bachbett geborgen, ehe der Einsatz gegen null Uhr beendet wurde. Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum konnte die Polizei bei dem Unfallfahrer Fahrer nicht feststellen.;

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