Mützenich - 16 Stunden als Feuerwehrmann: Jugendübung in Mützenich

16 Stunden als Feuerwehrmann: Jugendübung in Mützenich

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Ein starkes Team: Die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Mützenich absolviert mit großem Elan die 16-Stunden-Übung, die Einblick in den Alltag eines Berufsfeuerwehrmanns gab.

Mützenich. Die Löschgruppe Mützenich hat eine 16-Stunden-Übung für ihren Nachwuchs organisiert. Einige aktive Feuerwehrleute sowie die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe trafen sich im Gerätehaus, um einen Tag im Leben eines Feuerwehrmannes auf einer hauptberuflichen Wache nachzuempfinden.

Um 14 Uhr war offizieller Dienstbeginn der Jugendabteilung mit der obligatorischen Wachübernahme. Nachdem die Einteilung der Wachmannschaft und die anstehenden Aufgaben im Team verteilt worden waren, wurde das Gerätehaus zu einer Feuerwache mit Nachtlager und Freizeitraum hergerichtet.

Wenig später erfolgte die erste Alarmierung mit dem Hinweis „Rauchentwicklung aus einer Gartenhütte, es werden Kinder vermisst“. Voller Tatendrang legte der Nachwuchs seine Schutzausrüstung an und platzierte sich entsprechend seiner zugewiesenen Funktion auf einen Sitzplatz im Löschfahrzeug. Gemeinsam mit den aktiven Feuerwehrleuten fuhr man die Einsatzstelle an, löschte einen fiktiven Brand aus einer Nebelmaschine und rettete die vermissten Kinder.

Auf der Rückfahrt zum Gerätehaus musste eine automatische Brandmeldeanlage bedient werden. Bei der Erkundung der Örtlichkeit wurde allen schnell klar, dass es sich hierbei um kein Feuer, sondern um einen dummen Schülerstreich handelte.

Applaus für den Einsatz

Auf dem Programm stand auch die Wachausbildung. Nachdem die praktische Ausbildung auf dem Dorfplatz beendet war, hatte die Löschgruppenführung zum gemeinsamen Abendessen geladen. Die Jugend nutzte die Gelegenheit beim Grillen, das Erlebte Revue passieren zu lassen.

Um 20 Uhr erfolgte dann als Höhepunkt der Dienstschicht die Alarmierung zu einem Feuer. Zu diesem Einsatz durfte die Jugendabteilung mit Blaulicht und mit Martinshorn anrücken. Es wurden Schläuche ausgerollt, ein Wasserwerfer aufgebaut und mehrere Strahlrohre vorgenommen. Das Spektakel blieb der Nachbarschaft natürlich nicht verborgen und so freuten sich die Brandschützer über eine ansehnliche Menge an Zaungästen, die das Treiben des Nachwuchses mit Applaus würdigten.

Vor der gemeinsamen Nachtruhe galt es noch den Rettungsdienst bei einem Fahrradunfall auf der Ravel-Route zu unterstützen. Auch diese Aufgabe wurde mit viel Elan und Engagement erledigt. Die Nachtruhe endete morgens um 6 Uhr mit einem letzten Einsatz.

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