15. Herbstkonzert: Mehr Resonanz wünschenswert

Von: Alfred Mertens
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Das Konzener Mandolinenorchest
Das Konzener Mandolinenorchester überzeugte das Publikum beim 15. Herbstkonzert in der Aula des St.-Michael-Gymnasiums mit einem kleinen Auszug aus ihrem musikalischen Repertoire. Foto: Alfred Mertens

Monschau. Wesentlich mehr Resonanz hätten sich die teilnehmenden Vereine und die Vertreter der Stadt Monschau und der Gemeinde Bütgenbach bei der 15. Auflage des Herbstkonzertes in der Aula des St.-Michael-Gymnasiums in Monschau gewünscht. Das Mandolinenorchester Konzen, die Warchetaler Blasmusik und das Königliche Tambourkorps Elsenborn warteten mit einem sehr ansprechenden Repertoire auf.

Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter konnte zum Herbstkonzert ihren Stellvertreter Franz Müller, ihren allgemeinen Vertreter Hermann Mertens, Gregor Mathar, den Vorsitzenden des Kultur- und Wirtschaftsausschusses der Stadt Monschau, die Ortsvorsteher Georg Kaulen (Monschau), Norbert Rader (Kalterherberg) und Jacqueline Huppertz (Mützenich), Bütgenbachs Bürgermeister Emil Dannemark sowie Erwin Franzen, den Schöffen für Finanzen bei der Gemeinde Bütgenbach, begrüßen.

„Das Zusammenwirken der Bevölkerung der Kommunen auf beiden Seiten der Grenze kann man als vorbildlich bezeichnen. Wir feiern gemeinsam, wir treiben gemeinsam Sport und auf dem kulturellen Sektor wirken wir seit vielen Jahren zusammen”, betonte sie.

Eröffnet wurde das Konzert vom Mandolinenorchester unter der Leitung von Otto Völl mit der „Schwäbische Ouvertüre” von Rudolf Krebs. Bei der „Suite Nr. 2 für Zupfinstrumente” von Konrad Wölki kamen insbesondere die Gitarren des Orchesters zur Geltung. Der „Jota aragonesa”, ein nordspanischer Tanz, harmonisiert „wunderbar mit unserem Instrumenten-Repertoire” - so Claudia Cremer vom Mandolinenorchester. Das abschließende „Beatles-Medley” fiel etwas aus dem üblichen Rahmen der Zupfmusik.

Die Musiker wurden bei diesem Stück von Sascha Huppertz am Schlagzeug unterstützt.

Die Warchetaler Blasmusik wurde im Jahre 1978 gegründet. Mittlerweile ist sie auch in Luxemburg, den Niederlanden, Spanien, Ungarn, der Schweiz und Deutschland bekannt. Das Orchester wird durch Marianne Hermann, Sonia Meurice-Sonnet und Karl-Heinz Boemer gesanglich begleitet.

Zum Repertoire der „Warchetaler Blasmusik” zählte unter anderem der „Tanz mit Johann Strauß”, einem Wiener Walzer von Hans Kolditz, „Hello James” von Jena-Pierre Haeck, einer Erinnerung an James Last, einem vom Komponisten Sam Daniels an sich selbst gerichteten Musikstücks „Sams Dixie” und die „Aurelia-Serenade” von Rolf Schneebiegl, bei der Solistin Katrin Simon an der Querflöte ihr Können unter Beweis stellte. Die Musikanten, die von Jean-Pierre Lemaire dirigiert wurden, animierten das Publikum bei „Das Wandern ist des Müllers Lust”, „Schwarzbraun ist die Haselnuss” und „Karamba, Karacho, ein Whisky” zum Mitsingen.

Bütgenbachs Bürgermeister Emil Dannemark eröffnete den zweiten Teil des Konzerts mit den Worten: „Die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Kommunen soll auch weiterhin beibehalten und intensiviert werden.”

Das 1929 gegründete Königliche Tambourkorps Elsenborn unter dem Dirigenten Bernard Schäfer konnte sich in diesem Jahr in der Exzellenzklasse behaupten und ist dadurch berechtigt, jährlich zwei Konzerte im Auftrag der Deutschsprachigen Gemeinschaft durchzuführen. Nach zehn Jahren Abstinenz trat das Korps erstmals wieder in Monschau auf.

„Lord Tullamore” handelte von einem kleinen irischen Whisky-Städtchen. In der Frühzeit seines Schaffens hatte Johann Sebastian Bach das bekannte „Toccata” komponiert.

Die Flöten traten beim „Canon” von Johann Pachelbel in den Vordergrund. Etwas für die Augen und die Ohren präsentierten einige Korps-Mitglieder mit ihren Trommeln bei „Funny-Sticks” von J.J. Nellestijn. Der zackige „Marsch aus Petersburg” nach einem Arrangement von Tobias Lempfer stammt aus der Feder von Erik Erikson. Anlässlich der Highland-Games in Deutschland wurde der Ohrwurm „Highland Cathedral” komponiert.

„Was man alles mit einem Löffel anstellen kann” zeigten zwei Musiker bei der „Löffel-Polka”. Die deutsche Rockband „Puhdys” gastierte nunmehr schon zum 5. Mal in Elsenborn.

Deshalb war es naheliegend, dass das Korps sich durch ein Medley von Roland Smeets der Gruppe widmen würde.
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