14 Wichtel bringen das Friedenslicht in die Eifel

Von: heg
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14 Wichtel vom Stamm Roetgen der St.-Georgs-Pfadfinderinnen (PSG) statteten mit ihren Leitern Bürgermeister Jorma Klauss einen Besuch ab, um ihm die Flamme zu überbringen. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Das Friedenslicht aus Bethlehem brennt wieder im Roetgener Rathaus. 14 Wichtel vom Stamm Roetgen der St.-Georgs-Pfadfinderinnen (PSG) statteten mit ihren Leitern am Montagnachmittag Bürgermeister Jorma Klauss einen Besuch ab, um ihm die Flamme zu überbringen.

Für den neuen Bürgermeister war es das erste Mal, dass er das Friedenslicht von den sechs- bis zehnjährigen Jungen und Mädchen, die die jüngste Altersstufe der Pfadfinder bilden, entgegennahm. Deshalb ließ er sich berichten, was es mit dieser Tradition, die in Roetgen schon seit 1999 gepflegt wird, auf sich hat.

Das Friedenslicht wird in jedem Jahr am dritten Advent in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet und mit dem Flugzeug nach Wien gebracht, wusste Angelina zu erzählen. Von dort tritt es als Symbol des Friedens seinen Weg durch ganz Europa und mittlerweile sogar nach Übersee an.

Meist sind es Pfadfinder, die die Aufgabe als „Lichtträger“ übernehmen. Aus Wien war das Friedenslicht dann am Sonntag mit dem Zug nach Aachen gekommen. Viele Pfadfinder aus der Region nahmen es am Hauptbahnhof in Empfang und geleiteten es in einem Lichterzug zur Heilig-Geist-Kirche, wo der Aussendegottesdienst gefeiert wurde.

Im Rathaus entzündete nun Jakob, der das Licht mit einigen weiteren Roetgener Pfadfindern in Aachen abgeholt hatte, die Kerze für den Bürgermeister. Sein Vorgänger Manfred Eis habe das Friedenslicht immer am nächsten Tag mit in die Ratssitzung genommen, berichteten ihm die Kinder. Das werde er dann auch so fortführen, versprach ihnen Jorma Klauss.

Anschließend ließ er sich noch von den Wichteln berichten, was ihnen im vergangenen Jahr bei den Pfadfindern besonders gut gefallen hat.

In Deutschland steht die Friedenslichtaktion in diesem Jahr unter dem Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden“ und soll ein Zeichen setzen für Gastfreundschaft und Menschen auf der Flucht. Nach ihrem Besuch im Rathaus trugen die Wichtel das Friedenslicht auch in die Pfarrkirche. Von dort kann es sich nun jeder auch nach Hause holen.

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