14 neue Kräfte für Ambulanten Hospizdienst Monschauer Land

Von: heg
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Mit 14 neuen MitarbeiterInnen
Mit 14 neuen MitarbeiterInnen konnte sich das Team des Ambulanten Hospizdienstes Monschauer Land jetzt verstärken. Im Evangelischen Gemeindehaus in Roetgen erhielten sie nach zehnmonatiger Ausbildung ihre Befähigungsnachweise aus der Hand von Koordinator Alois Goffart und Kursleiterin Adelheid Schönhofer-Iyassu (rechts) sowie Pfarrer Wolfgang Köhne (links) als Beauftragter für Hospizarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Monschauer Land. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Der Ambulante Hospizdienst Monschauer Land hat Verstärkung bekommen. Zum Abschluss eines zehnmonatigen Ausbildungskurses für Hospizhelfer konnten 13 Damen und ein Herr ihre Zertifikate in Empfang nehmen.

Damit stehen dem Hospizdienst jetzt fast 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung, die in Familien und Altenpflegeeinrichtungen Schwerstkranke und Sterbende sowie ihre Angehörigen begleiten und unterstützen können.

Im Evangelischen Gemeindehaus in Roetgen trafen sich zum Abschluss des Kurses die derzeitigen und die neuen Helfer, um erste Schritte auf dem nun gemeinsamen Weg zu gehen und „den Boden zu bestellen für ein gedeihliches Miteinander und fruchtbares Arbeiten in dem nun wesentlich erweiterten Team”. Es sei ein Tag voller Harmonie und Wärme gewesen, der innere Kraft für die Aufgabe gegeben habe, der sie sich nun gemeinsam stellen wollten, würdigte Koordinator Alois Goffart das Treffen.

Seinen besonderen Dank sprach er dabei Adelheid Schönhofer-Iyassu aus. Die Diplom-Sozialarbeiterin und Dozentin beim Bildungswerk Aachen hatte den 90 Stunden umfassenden Befähigungskurs geleitet. Der Evangelischen Kirchengemeinde Monschauer Land als Träger des Hospizdienstes dankte er für die Unterstützung und Finanzierung des Projekts.

Mit dem Gedicht von Hermann Hesse „Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht?”, dessen wohl bekannteste Zeilen lauten „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben”, ließ Adelheid Schönhofer-Iyassu den „weltlichen” Teil der Ausbildung ausklingen.

Mit einer anschließenden Andacht nahm Pfarrer Wolfgang Köhne, Beauftragter der Kirchengemeinde für Hospizarbeit, mit dem Psalmtext über den Propheten Elias in der Wüste wieder das Symbol des Weges auf, das die Gruppe schon durch den Tag begleitet hatte.

Anfänge vor 15 Jahren

Vor 15 Jahren hatte Pfarrer Köhne gemeinsam mit anderen die damals noch wenig verbreitete Idee der Hospizarbeit aufgegriffen und als ökumenische Initiative in der Nordeifel auf den Weg gebracht. Die Kirche entlasse sie nun in dieses Ehrenamt, werde sie aber nicht alleine lassen, versprach er den neuen Kräften Fortbildung und Supervision.

Neben den Zertifikaten, die als Befähigungsnachweis für ehrenamtliche Hospizmitarbeiter gelten, wurde den KursteilnehmerInnen ein von Schülern einer Hürtgenwalder Schule gefertigtes Handkreuz aus Holz sowie eine Kerze mit ihrem Namen und dem Symbol des Hospizdienstes mit auf den Weg gegeben.
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