121 Athleten und 44 Athletinnen beim Simmerather Mailauf

Von: ame
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Bei trockener Witterung erfolgte beim 7. Mailauf der Hansa Simmerath der Start zum Hauptlauf im Ortszentrum Bereich Ecke Foto: Alfred Mertens

Simmerath. 121 Athleten und 44 Athletinnen nahmen am abschließenden Hauptlauf des von der Hansa Simmerath ausgerichteten 7. Mailaufes im Rahmen des Kraremannstages in Simmerath teil. Die Rekordzahl des vergangenen Jahres mit insgesamt 176 Teilnehmern wurde somit nicht ganz erreicht.

Der Heimbacher Siegfried Krischer (TSV Bayer 04 Leverkusen), im vergangenen Jahr im Kreis Düren zum Sportler des Jahres in der Disziplin „Berglauf” gewählt, entschied den für die Rur-Eifel-Volkslauf-Cup-Wertung berücksichtigten Hauptlauf über eine Distanz von 10 Kilometern in einer Zeit von 34:14 Minuten zu seinen Gunsten. Hinter Krischer belegten Asad Zaki (Sport Monika Lövenich, 34:31 min.) und Stefan Winter (SC Komet Steckenborn, 36:49 min.) die Plätze zwei und drei. Der Streckenrekord des Vorjahres von Cedric Vanaschen (LAC Eupen, 33:25 min.) blieb unangetastet. Bei den Athletinnen konnte dies im vergangenen Jahr Astrid Schmitz (TuS Schleiden) in 39:05 min. für sich verbuchen. Die beiden Ultramarathonläufer Marion und Wolfgang Braun aus Witzerath zählten ebenfalls zum Starterfeld des 10-km-Hauptlaufes. Als beste Athletin des Hauptlaufes erwies sich diesmal erneut Astrid Schmitz, die den 11. Platz in 39:47 Minuten erreichte.

Petrus hatte ein Einsehen mit den Athletinnen und Athleten des Hauptlaufes, denn waren die vormittäglichen Bambini- und Schülerläufe noch von Regenschauern begleitet, so blieben die Teilnehmer des Hauptlaufes und auch des Jedermannlaufes von der nassen Witterung verschont. Der 10-km-Hauptlauf wurde im Simmerather Ortszentrum gestartet, führte über den Pferdsbruch und entlang des Simmerather Ausweichsportplatzes zunächst in das Paustenbacher Venn. Entlang der belgischen Grenze und an der Siedlung Hoscheit vorbei, überquerten die Athletinnen und Athleten den Kranzbach und orientierten sich dann wieder dem Zieleinlauf im Ortszentrum.

Andreas Mohren, der Abteilungsleiter der Simmerather Leichtathleten, hatte den 10-km-Hauptlauf vorbereitet. „Beim Hauptlauf mussten lediglich 80 Höhenmeter bewältigt werden. Der Lauf ist im Vergleich zu anderen Läufen in der hiesigen Region relativ flach und gut zu bewältigen. 50 Helferinnen und Helfer, darunter auch die Freiwillige Feuerwehr des Löschzuges Simmerath und das Rote Kreuz, sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung”, betonte er.

Der Jedermannlauf über eine Distanz von vier Kilometern fand ebenfalls Berücksichtigung für die Rur-Eifel-Cup-Jugendwertung. Hier siegte Guido Engels vom Verein mit dem ulkigen Namen „Schummel & Doping” in 16:04 Minuten vor Ulrike Breuer (Lammersdorf/16:16 min.) und Celina Schalloer (Hansa Simmerath/17:57 min.). Den Streckenrekord des Vorjahres hielt Jörg Sittig (Brander SV) in 14:36 Minuten.

Peter Borsdorff (66), der seit 1995 als Privatmann mit seiner Sammelbüchse für die Aktion „Runnig for Kids - Leichtathleten helfen behinderten Kindern” bei vielen Volksläufen unterwegs ist, nahm als ältester Teilnehmer am Jedermannlauf teil und belegte immerhin noch den 10. Platz in 23.42 Minuten. Knapp 375.000 Euro an Spendengeldern konnte Peter Borsdorff mit seiner Aktion bisher verbuchen.
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