1000 Haushalte in Mützenich und Rohren am Netz

Von: hes
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Herbert Müller (li.) und Stefan Preis (3. v. li.) erläuterten Bürgermeisterin Margareta Ritter sowie den Ortsvorsteherinnen Jacqueline Huppertz (Mützenich) und Waltraud Haake (Rohren/v. li.) die neue Technik. Foto: Schepp

Mützenich/Rohren. 1000 Haushalte in Mützenich und Rohren können ab sofort schneller im Internet surfen. Am Freitag gaben Vertreter der Deutschen Telekom und der Stadt Monschau den offiziellen Startschuss für das neue Netz in den beiden Orten, wo man nun, je nach Entfernung zu einem der neuen Verteilerkästen, mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde im weltweiten Netz unterwegs sein kann.

Um die neue Technik nutzen zu können, müssen die Bürger allerdings noch einen Schritt selbst unternehmen, nämlich ihren Vertrag aktualisieren und damit den schnelleren Anschluss freischalten lassen.

„Wir empfehlen allen Bürgern, in den nächsten Tagen beim Telekom-Partnershop von Rainer Hardt in Imgenbroich vorbeizuschauen und sich dort beraten zu lassen. Der Anschluss wird nicht automatisch schneller“, betonte Bürgermeisterin Margareta Ritter am Freitagmorgen, als an der Ecke Eupener Straße/Schiffenborn beispielhaft eines der insgesamt acht neuen Multifunktionsgehäuse symbolisch freigeschaltet wurde.

Insgesamt sechs dieser Kästen mit modernster Nachrichtentechnik sind in Mützenich zu finden, deren zwei stehen in Rohren. Neben den Verteilerkästen, in denen die neue Technik neben die bestehenden Hausanschlüsse gebaut wurde, verlegten die von der Telekom beauftragten Tiefbauunternehmen in den vergangenen zehn Monaten insgesamt zehn Kilometer Glasfaserkabel, wie Herbert Müller, verantwortlich für die Planung und den Ausbau des Netzes in Monschau, erklärte.

„Damit sind wir voll im Zeitplan“, erinnerte die Bürgermeisterin an die Vertragsunterzeichnung vor zehn Monaten, als die Freischaltung für „Ende Oktober, spätestens Weihnachten“ avisiert worden war. „Natürlich war das aufgrund der Tiefbauarbeiten, gerade auch hier in Mützenich, mit Verkehrsbehinderungen verbunden“, räumte Margareta Ritter ein.

Nun aber ist der Ausbau beendet und nicht nur der Netzanbieter kann mit der Vermarktung beginnen.

Herbert Müller wie auch Telekom-Regio-Manager Stefan Preis erläuterten technische Details der künftigen Versorgung, mit der die Stadt Monschau nun zu weiten Teilen mit dem schnellen Netz verbunden ist. „Es gibt aber nach wie vor weiße Flecken, also Bereiche, die wir auch mit der neuen Technik nicht erreichen“, konstatierte die Bürgermeisterin. Ob dies beispielsweise auch für Widdau gilt, werden Messungen in den kommenden Wochen ergeben müssen.

Die rund 50 Haushalte in Widdau werden über eines der beiden neuen Multifunktionsgehäuse in Rohren versorgt, allerdings verlangsamt die alte Kupferkabelstrecke von Rohren nach Widdau die Datengeschwindigkeit. „Alles hinter dem Kasten ist das bestehende Kupferkabelnetz. Je weiter man also von einem Verteilerkasten entfernt liegt, desto höher sind die Geschwindigkeitsverluste“, so Herbert Müller.

Der Ausbau des schnellen Internets sei indes mit Mützenich und Rohren nicht abgeschlossen: Ende des Monats geht auch das schnelle Internet im Gewerbegebiet Imgenbroich in Betrieb, so die Telekom. „Und dann werden wir uns um Fördergelder für die verbliebenen ‚weißen Flecken‘ bemühen“, kündigte die Bürgermeisterin an.

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