100 Stellen bei Jobprogrammen in Gefahr

Von: udo
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Aachen. Die Folgen des verabschiedeten Sparpakets der Bundesregierung sind für die Arbeitsmarktpolitik nach Einschätzung von Experten dramatisch.

Weil der Bund die Zuschüsse im Jahr 2011 um rund 21 auf 27 Millionen Euro kürzt, werden nicht nur Qualifizierungsprojekte und Jobprogramme ganz oder teilweise gestrichen. Vielmehr nehme der Sparkurs für manchen Träger „existenzbedrohenden Charakter” an, sagte am Montag Peter Brendel, Vorsitzender von „Pro Arbeit”, dem als Dachverband viele Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger in der Städteregion Aachen angeschlossen sind.

Zum Jahreswechsel verlieren nach seinen Angaben bereits rund 30 fest angestellte Mitarbeiter ihre Jobs. „Insgesamt sind nach unseren Schätzungen im kommenden Jahr allein bei Trägern aus dem Pro-Arbeit-Kreis rund 100 Arbeitsplätze bedroht.”

Vor diesem Hintergrund ist ein parteiübergreifender Appell in Arbeit, um die Bundesregierung auf die Folgen des Sparpakets aufmerksam zu machen. Zentrale Forderungen sind: keine weiteren Belastungen der Kommunen, mehr finanzielle Verantwortung für die Regionen und größere Planungs- und Finanzsicherheit bei Projekten.

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