100 Kilometer für den guten Zweck unterwegs

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Ohne sie geht es nicht, wie Sicherheitskoordinator Erik Todts betont. Die vielen freiwilligen Helfer aus den unterschiedlichsten Ländern, wie hier am Checkpoint in Mützenich. Foto: P. Offermann

Nordeifel. Tropische Temperaturen und drückende Hitze, das sind nicht unbedingt ideale Voraussetzungen, um von Bütgenbach aus durch das Hohe Venn über Monschau und Mützenich bis zum Ziel in Eupen-Ketteniss zu Wandern beziehungsweise zu Laufen.

Besonders dann, wenn es sich hierbei um eine Distanz von 100 Kilometer handelt. Davon ließen sich die knapp 900 Starter aus Belgien, Luxemburg, Frankreich und Deutschland, die in 219 Viererteams an den Start gingen, am vergangen Wochenende jedoch nicht abhalten. Schließlich steht beim Oxfam-Trailwalk der gute Zweck im Mittelpunkt. Denn die Teams welche aus Freunden, Familien oder Unternehmen bestehen, haben ein gemeinsames Ziel: Gegen die Armut und Ungerechtigkeit in der Welt zu kämpfen.

Hierfür werden von jedem der einzelnen Teams mindestens 1500 Euro an Spenden gesammelt, die zu 100 Prozent in die entwicklungspolitische Arbeit von Oxfam und Projekte in Lateinamerika, Asien und Afrika fließen.

Etwas, was für die Viererteams oftmals einfacher ist, als es auf den ersten Blick erscheint, wie ein Teilnehmer aus Mützenich, wo die Starter nach der Hälfte der Strecke am Dorfplatz ankamen, aus eigener Erfahrung zu berichten wusste. „Wenn man sich entscheidet, an solch einer Veranstaltung teilzunehmen, kommen die Spenden aus den unterschiedlichsten Kreisen. Da gibt eigentlich jeder gerne was.“

Was sonst noch wichtig ist, das weiß Sicherheitskoordinator Erik Todts nur zu gut: „Es ist nicht wichtig, wer als Erster ins Ziel kommt, denn schließlich ist es der gute Zweck, der hierbei im Vordergrund steht. Und auch innerhalb der Teams wird der Zusammenhalt groß geschrieben, denn diese dürfen den jeweiligen Checkpoint nur geschlossen verlassen. Außerdem ist es doch eine schöne Form der Völkerverständigung, wenn so viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern ein gemeinsames Ziel haben.“

Sehr zufrieden war Todts mit der Unterstützung durch die Monschauer Bevölkerung: „Wir sind hier sehr herzlich begrüßt und von den Menschen aufgenommen worden.“

Unentbehrlich bei solch einer Veranstaltung sind die knapp 1000 Unterstützer, die die Mannschaften gerade bei solch vorherrschenden Temperaturen entlang der Strecke lauthals unterstützen und insbesondere während der Nachtwanderung ermutigen. Sie sind auch für das leibliche Wohl der Aktiven zuständig.

Todts besonderer Dank galt jedoch allen ehrenamtlichen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen wäre. Ganz wichtig war Todts hierbei, die Leistung von DRK, THW, den Johannitern und der Polizei zu betonen. Und der Erfolg gibt Oxfam Recht, 40 Prozent der Teilnehmer, nehmen nach dem ersten Trailwalk erneut teil, um die 100 Kilometer zu bezwingen.

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