NRW im Eiskeller: Kalterherberg hält den Kälterekord
Bochum/Düsseldorf/Kalterherberg. Ganz NRW im Eiskeller: Auch in den kommenden Tagen soll der Frost das Land weiter fest im Griff haben. Erst Mitte kommender Woche versprechen Meteorologen eine leichten Abschwächung der Minustemperaturen.
Dylan, Brecht und eine falsche June Carter bei den Festspielen
Monschau. Während die Rur langsam unter ihm dahinplätschert, steht der junge Günter Hochgürtel mit seiner Gitarre im Arm in der Monschauer Altstadt auf einer Brücke, spielt um ein paar Mark, die ihm Passanten zuwerfen. Das war vor mehr als 30 Jahren.
E-Bike-Tankstelle und Defibrillator: Neue Technik in Roetgen
Roetgen. «1997 hätte ein Defibrillator hier ein Menschenleben retten können, leider gab es damals solch ein Gerät bei uns noch nicht», bedauert Bürgermeister Manfred Eis bei einem Pressegespräch. Mittlerweile gibt es einen Defibrillator im Rathaus, und nun wurde auch in der Grundschule Roetgen dieses lebensrettende medizinische Gerät von der RWE Deutschland aufgestellt.
Klare Absage für Wiedereinführung des alten Kennzeichens
Aachen/Monschau. Noch sieht sich Berthold Thoma nicht in einer Sackgasse. Zwar hat ihn am Freitag auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg in seinem Versuch ausgebremst, das Kfz-Kennzeichen «MON» für den Altkreis Monschau wieder einführen zu lassen. Doch der Heimatforscher aus Kalterherberg will mit seinen Mitstreitern aus der Nordeifel vielleicht ein letztes Mal den Blinker zu einem Überholmanöver setzen.
Unfall mit Folgen: Azubi mopst Auto des Chefs
Simmerath. Auto unerlaubt «geliehen», Unfall gebaut, Job verloren - und obendrauf noch eine Strafanzeige vom ehemaligen Chef eingefangen: Für einen 17-jährigen Auszubildenden bei einem Autohändler in Simmerath hatte die Sehnsucht nach der Freundin schwerwiegende Konsequenzen.
Einbruch ins Hotel Perlenau gibt Ermittlern Rätsel auf
Monschau. Das Hoteliersehepaar Olga und Josef Grindelmeyer schlief tief und fest im Obergeschoss, bekam nichts mit. Und nicht einmal der Hund des Hauses, ein Neufundländer, schlug in der Nacht zu Freitag sehr zum Erstaunen seines Herrn an, als ein Einbrecher dem Hotel Perlenau einen Besuch abstattete.
Kreisjägertag: Kinder lernen die Natur der Heimat kennen
(M. S.) | 20.07.2009, 15:06
Bildungsauftrag
«Wir möchten die Arbeit des Jägers vor allem der jüngeren Generation nahebringen, und auch die Bevölkerung von Stadt und Land mit ihren unterschiedlichen Lebensräumen und -bedingungen soll sich näher kommen und einander besser verstehen», sagte Karl-Heinz Kuckelkorn, Pressesprecher der Kreisjägerschaft zur Begrüßung zahlreicher in wetterfeste Regenjacken oder grünen Loden gehüllte Gäste.
Zur Eröffnung einer reichhaltigen Darbietungsfolge schmetterte das Jagdhorn-Bläserkorps des Hegeringes Roetgen, kommissarisch dirigiert von Franz Duesing aus Kerkrade, forsche Weisen vom «fröhlichen Jagen» und dem unsterblichen Jäger aus Kurpfalz.
Tiere zum Anfassen
Die Greifvogelstation des Hellenthaler Wildfreigeheges präsentierte ihre gefiederten Stars der Lüfte, die mit atemberaubenden Flügen über den See jagten und den Zuschauern manch verblüfftes «Aah» und Ooh» entlockten. Auch mit Tieren zum Anfassen und Bestaunen konnten Kinder auf du und du stehen, zottige Schafe wollten gekrault, eine freche Frettchenfamilie mit blitzschnell bissbereiten Dolchzähnchen respektvoll bestaunt sein, während dem Publikum Art, Gattung und Charakteristik dieser marderartigen Wildtiere und bewährten Jagdpartnern Nimrods einprägsam und fachkundig vermittelt wurden.
Naturführer Hermann Carl machte derweil Kinder wie Erwachsene mit heimischer Fauna und Flora auf Waldspaziergängen in Gruppen vertraut.
Der Leiter der über Eifelgrenzen hinweg bekannten mobilen Waldschule - mit deren für den Biologieunterricht pädagogisch wertvollen Exponaten inklusive exakter Beschreibungen - führte nach der Rückkehr von seinen Exkursionen die beliebte «Jägerprüfung für Kinder» durch, ein aufschlussreicher Test zu erworbenem Wissen.
Tierische Geheimnisse gelüftet
Aus der praktischen Arbeit mit ausgebildeten Jagdhunden berichtete Petra Leckner aus Baesweiler anschaulich. Manch tierisches Geheimnis wurde so gelüftet und weckte noch mehr Verständnis für des Menschen liebsten Vierbeiner und dessen Wesen.
Karl-Heinz Kuckelkorns Fazit am Ende intensiver Standortbestimmung, imposanter Impressionen und fruchtbaren Dialogs: «Der Kreisjägertag wurde längst zur festen Einrichtung, ist ins Rurseefest integriert und nicht mehr wegzudenken.»
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