Die Kälte lässt die Kalterherberger kalt
Monschau. Am Dienstag ist Margarethe Gomberts Wandertag. Ob es regnet, schneit oder rekordverdächtig friert. Die dicken Schuhe hat Margarethe Gombert, 87, geschnürt, die Mütze aufgesetzt und die Handschuhe übergestreift.
Kontrolldruck macht sich bezahlt
Aachen. Der erhöhte Kontrolldruck der Aseag scheint sich in Sachen Schwarzfahrer auszuzahlen: Rechnete das Verkehrsunternehmen im Jahr 2006 beispielsweise noch mit rund 2,1 Millionen Fahrgästen, die ohne Fahrschein die rote Flotte nutzten und so einen Schaden von rund 800.000 Euro verursachten, waren es nach aktuellen Berechnungen im vergangenen Jahr «nur» noch 1,7 Millionen, die für ein Minus von circa 600.000 Euro sorgten, sagt Aseag-Sprecherin Anne Linden.
Eifel. Die Eifel bibbert. «Das war die bisher kälteste Nacht», stellte Wettermann Bodo Friedrich Dienstagmorgen fest. Alle Thermometer seiner knapp 40 Messstationen schossen in der Nacht von Montag auf Dienstag in Rekord-Tiefen. Minus-Meister in der Region war Nettersheim.
Kölsche Band Brings macht in Vicht Station
Stolberg. Die kölsche Rockband Brings kommt im Rahmen ihrer «Dat is geil»-Tour nach Stolberg. Der VfL Vichttal hat die Musiker am Freitag, 25. Mai, im Sportpark Dörenberg in Vicht zu Gast.
Ein «Viva España» für Prinzessin Ana I.
Rollesbroich. Wie in jedem Jahr sind die Klev Botze nahezu gierig darauf, die Gewalt so früh wie möglich an die Fastelovendsjecken abzugeben.
Hauptschüler spielen Abgeordnete
Simmerath. Die Jahrgangsstufe 9 der Gemeinschafshauptschule Simmerath hat auf Einladung des Landtagsabgeordneten Axel Wirtz den Düsseldorfer Landtag besucht.
Ständiges Kreisen durch den «Spaghettiknoten»
Von Udo Kals | 10.03.2010, 19:39
Viele Flyer sind bereits nach einer halben Stunde weg, die Sitzplätze auch. Fast 40 Besucher sind inzwischen in dem Gebäude auf dem Gelände des Flugplatzes Merzbrück, um in Ruhe die Präsentation zu verfolgen, die Helzle an die Wand wirft.
Kurz und knapp verdeutlicht der Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßen.NRW, warum der 75 Millionen Euro teure Um- und Ausbau des Verkehrsknotens unausweichlich ist, zeigt auf, in welchen Bauphasen das Kreuz um fünf auf schließlich 17 Fahrspuren erweitert, wann und wie die zentrale Brücke auf der A44 neu gebaut wird. Interessiert lauschen die Besucher, stellen unablässig Fragen, bis Helzle wieder an die Schauwand geht und seine Finger kreisen lässt.
Vom Bürgerbüro sind die Besucher angetan. «Das ist ganz toll und ganz wichtig, dass die Bürger frühzeitig informiert werden», sagt etwa Wolfgang Foerster aus Stolberg, der als Berufskraftfahrer mit dem Bus regelmäßig durch das Nadelöhr muss. Wann er Staus erwarten muss und wie er diese am besten umfahren kann, das sind wichtige Fragen - nicht nur für ihn.
Auch für Josef Stockem aus Jülich, der viel mit dem Pkw unterwegs ist - auch in Richtung Belgien und Niederlande. Und er weiß auch von Bekannten und Freunden, dass der kommende Umbau von Pendlern teilweise «mit einem Riesenbammel» erwartet wird. Auch Stockem kann das Kreuz nicht meiden. Doch er lässt sich nicht bange machen. Schließlich werde die Baustelle in Häppchen serviert.
Kritik am Umbau ist in der Runde praktisch nicht zu hören. Am Bürgerbüro auch nicht. «Das ist schon in Ordnung», sagt Peter Hahn aus Würselen, der sich wie andere auch für Lärmschutzaspekte interessiert. Die sind auf der Schautafel grün markiert - und auch über die lässt Helzle seine Finger kreisen, erläutert, welche Abschnitte wann gebaut werden. Bis - zumindest am ersten Mittwoch im neuen Bürgerbüro - keine Frage mehr offen ist.
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