Zwölf haben Spaß an den Stadtmusikanten

Von: mvb
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Nach der humor- und fantasievollen Aufführung der „Dürener Stadtmusikanten“ nahmen die 12 Kinder sowie die Theaterpädagogen Josef Bäcker und Karin Scheithauer den verdienten Applaus der Zuschauer entgegen.

Düren. „In Düren ist es doch am schönsten“ – so oder so ähnlich dachten es sich die Protagonisten der Aufführung des Theaterstücks „Die Dürener Stadtmusikanten“ auf dem Abenteuerspielplatz an der Heinrich-Dauer-Straße.

Die Adaption des berühmten Märchens der Gebrüder Grimm bildete den Abschluss des einwöchigen Theaterworkshops, der vom Spielpädagogischen Dienst der Stadt Düren und der Landesarbeitsgemeinschaft „Spiel und Theater“ veranstaltet worden war. Zwölf Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren hatten sich angemeldet, um unter der Leitung der aus Bielefeld angereisten Theaterpädagogen Josef Bäcker und Karin Scheithauer das Stück einzustudieren.

Doch auch an der engagierten Gruppe gingen die Wetterkapriolen der vergangenen Woche nicht spurlos vorbei: Die Proben, die eigentlich im Freien auf dem Abenteuerspielplatz stattfinden sollten, mussten wegen des kurzzeitigen Wintereinbruchs in der Region in die Kita Helene Helming verlegt werden. „Das ist der erste Workshop, den wir in den Herbstferien anbieten. Bisher fanden diese nur in den Sommermonaten statt. Da kann es natürlich auch mal Probleme mit dem Wetter geben“, sagte Sabine Wagner vom Spielpädagogischen Dienst des Jugendamtes. Zur Aufführung blieb es jedoch glücklicherweise trocken, so dass das Publikum ungestört die Geschichte um die von ihren Besitzern verstoßenen Tiere Maus, Hahn, Katze, Hund und Esel verfolgen konnte.

Als das tierische Grüppchen auf der Bühne endlich die böse Räuberbande vertrieben und sich statt in Bremen doch lieber im schönen Düren niedergelassen hatte, verwiesen Wagner und Bäcker in ihren Abschlussworten auf die mittlerweile traditionelle Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Landesarbeitsgemeinschaft und bedankten sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern. „Es war uns wichtig, viele Anregungen der Kinder in die Inszenierungen mit aufzunehmen, und das hat auch geklappt, weil alle toll mitgearbeitet haben“, zog Bäcker ein positives Fazit der Woche.

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