Zweites Oktoberfest: Atemlos auf die Bänke in Dirndl und Lederhose

Von: Gudrun Klinkhammer
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Kaum angekommen beimn Oktoberfest in der Arena Kreis Düren machten (von Links) Jannie Stump, Christiane Nettekoven und Michaela Braun erst einmal ein Selfie. Foto: Gudrun Klinkhammer

Düren. „Freunde, auf die Bänke“, lautete das Kommano der Band „Flottn3er“ an das Publikum in der Arena Kreis Düren. Zum zweiten Mal veranstaltete der Kreis Düren beziehungsweise der Kunstförderverein das Oktoberfest in der großen Mehrzweckhalle.

Im vergangenen Jahr war das Stimmungsfest ausverkauft, in diesem Jahr mit 1400 verkauften Karten – so die Angabe des Veranstalters – ebenfalls nahezu vergeben. 1500 Personen fasst die Arena maximal, wird sie mit Bänken und Tischen in Bierzeltmanier bestückt.

Ganz in Weiß-Blau geschmückt, mit vielen Bändern verziert und Luftballons garniert, war die Arena bereits im Vorfeld des obligatorischen Fassanstichs von professioneller Hand in einen Bayrischen Traum verwandelt worden. Die Besucher passten sich an, kamen in Dirndl, weißer Bluse, Krachlederner und Karohemd daher. Viele kokettierten mit der Tracht, hatten zum Dirndl winzige Hütchen an.

Michaela Braun, Christine Nettekoven und Jannie Stump aus Düren besuchten das Oktoberfest in der Arena Kreis Düren zum ersten Mal. Michaela Braun: „Wir waren vor zwei Jahren gemeinsam in München auf dem Oktoberfest, das hier ist ein Revival.“

Mit Evergreens und Hits wie „I sing a Lied für di“, „Atemlos“ und „Griechischer Wein“ ließen die Musiker, die den Auftakt gestalteten, dem Publikum keine Pause. Mit Zwischenansagen wie „Die Arme hoch, Ihr dürft aufstehen, Euch liebhaben und tun, was Euch glücklich macht, Geschrei bis zum Tinitus“, wurden die Besucher beschallt. Ähnlich ging Ina Colada vor. Die Sängerin und Tänzerin hüpfte über die mitten in der Arena positionierte Bühne, unterteilte das Publikum in Nord und Süd und bespaßte beide Himmelsrichtungen.

Die Bühne in der Mitte der Halle aufzubauen, ist generell eine gute Lösung. Aber die Technik und den Platz des DJ mannshoch mitten auf diese Bühne zu stellen, das war keine schlaue Idee. Denn so erhielten nicht alle Gäste im Saal zeitgleich einen Einblick in das Bühnengeschehen, sondern eben nur die – wie Ina Colada es zu managen versuchte – jeweilige Süd- oder Nordhälfte konnten sehend am Programm teilnehmen. Die Künstler mussten immer um die mittige Bühnentechnik herumlaufen, um allen Besucherseiten gerecht zu werden. Der Stimmung im Saal tat das jedoch keinen Abbruch.

Zu den weiteren Programmpunkten zählten Norman Langen, Echte Fründe und Tim Toupet. Für das Zwischenprogramm sorgte DJ Fosco und für die Moderation Lorenz Büffel.

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