Zweites Forum „AD(H)S“

Von: Marienhospital
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Kreis Düren. Mehr als 100 Fachkräfte haben das zweite Forum „AD(H)S und Inklusion“ im Kreis Düren besucht. Beim ersten Forum im April 2014 wurde über Vorurteile diskutiert, Experten stellten Fakten zum Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom dar, identifizierten aber auch Problembereiche.

Um Verbesserungen in Stadt und Kreis Düren zu erreichen, trafen sich jüngst Fachkräfte der Jugendämter, der freien Jugendhilfe, Erzieherinnen, Lehrpersonen, Sonderpädagogen, Ärzte, Fachtherapeuten, Kindertagesstättenleiterinnen, Schulleiter und Vertreter des Schulamtes und Gesundheitsamtes sowie erwachsene Betroffene und Eltern betroffener Kinder zu einer weiteren Tagung.

Durch die Veranstaltung führten Margret Sieben vom Regionalen Bildungsbüro Kreis Düren und Dr. Bodo Müller vom St.-Marien-Hospital Birkesdorf, die den AD(H)S-Arbeitskreis in Düren leiten. In sechs von Experten moderierten Themengruppen wurden Ergebnisse erarbeitet, die sowohl die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit ADHS/ADS unterstützen als auch den Institutionen und Familien im Umgang mit Betroffenen sowie den Betroffenen selbst helfen.

Herta Bürschgens (ADHS Deutschland) und Kirsten Fuß-Wölbert stellten eine Initiative zur Gründung einer Selbsthilfegruppe von Betroffenen für Betroffene vor. Über den „erheblichen Aufklärungsbedarf“ referierten Dr. Antje Niedersteberg und Dr. Gabriela Cvetanovska von der LVR-Klinik. Mit dem Thema „Sport als Regulativ“ beschäftigte sich die Gruppe unter Leitung von Thomas Jannes (KGS Südschule Düren) und Dr. Ronald Kayser . Kita und Schule rückten in den Fokus der Gruppe mit Schulamtsdirektor Michael Schevardo und Wolfgang Verhaaren (Leiter der Bürgewaldschule). Ergotherapeut Christopher Löhr und Manfred Floßdorf, Leiter des Familienzentrums Düren-West, sprachen über eine fächerübergreifende Zusammenarbeit. „Wege zur Hilfe“ zeigten Astrid Kofahl (Heilpraktikerin für Psychotherapie) und Ann-Katrin Braun auf.

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