Zweiter „Tag der Naturwissenschaft“

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Die jüngsten Gäste des Tages der Naturwissenschaften konnten den Wasserkreislauf in Gläsern nachbauen

Kreuzau. Schule ist der Ort, an dem junge Menschen auf die Zukunft vorbereitet werden. Und den Naturwissenschaften kommt eine besondere Bedeutung für die Gestaltung dieser Zukunft zu. „Was liegt dann näher, als den Forschergeist zum Anfassen in die Schule zu holen?“, fragte Schulleiter Wolfgang Arnoldt am zweiten „Tag der Naturwissenschaften“.

24 Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich, der RWTH Aachen und des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie hatte das Organisationsteam um Wolfgang Emondts für einen Vortrag im Gymnasium Kreuzau gewinnen können. Sie sprachen über die Verbindung menschlicher Gehirne mit Neuro-Chips, die Herstellung von Kunststoffen ohne Erdöl und Grundlagen der Kernfusion.

Mit Hilfe zweier wassergefüllter Kaffee-Kannen wies Christine Peters vom Physikalischen Institut der RWTH Aachen nach, dass ständig geladene Teilchen durch ihren und die Körper ihrer Zuhörer sausten – kosmische Strahlung aus dem All. Mitmach-Angebote der naturwissenschaftlichen Fachschaften des Gymnasiums Kreuzau ergänzten den Tag.

Die Schüler konnten die „Lizenz zum Löten“ erwerben, Wetterphänomene in Experimenten nachempfinden und erfahren, mit welchen Tricks sich Pflanzen vor Fressfeinden schützen. Bei manchen Präsentationen und Angeboten standen Kinder und Jugendliche, auch der Andrang bei den Vorträgen teils größer als die Kapazität der Räume.

Die benachbarte Papierfabrik Niederauer Mühle lud jüngere Schüler zum Papierschöpfen ein, Auszubildende experimentierten mit technikinteressierten Jugendlichen an computergestützten Prozessteuerungen. Es gebe keine andere Schule im Regierungsbezirk Köln, der eine solche Verbindung von Wissenschaft und Schule bislang gelungen sei, bescheinigt die Bezirksregierung Köln der Veranstaltung.

Mit einem Teil des Erlöses unterstützt das Gymnasium die örtliche „Welcome“-Initiative bei der Betreuung von Flüchtlingen.

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