Zweimal kracht es: Sechs Verletzte am Stopp-Schild

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Hürtgenwald. Sechs verletzte Autoinsassen, geschätzte 32.000 Euro Gesamtschaden und fünf nicht mehr fahrbereite Pkw - das ist die Bilanz von zwei Verkehrsunfällen, die sich am Donnerstagnachmittag auf der neuen Ortsumgehung bei Gey ereigneten.

Um 15.10 Uhr war zunächst ein 46-jähriger Autofahrer aus Hürtgenwald von der aus Richtung Straß kommenden K31 unter Missachtung der Vorfahrt auf die B399 aufgefahren, obwohl an der Einmündung zur Ortsumgehung zwei Stopp-Zeichen die Wartepflicht verdeutlichen. Dort stieß er mit dem Wagen eines aus Richtung Kleinhau kommenden 49 Jahre alten Düreners zusammen.

Beide Männer erlitten leichte Verletzungen und wurden jeweils durch einen Rettungswagen zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus transportiert. Ihre Fahrzeuge mussten durch Abschleppdienste von der Unfallstelle geholt werden.

Noch heftiger traf es um 16.25 Uhr die Beteiligten eines weiteren Unfalls, der sich noch vor Abschluss der ersten Unfallaufnahme an der zweiten Kreuzung zur neu verlaufenden B399 ereignete.

Eine 47-Jährige aus Hürtgenwald war bei hereinbrechender Dämmerung ebenfalls unter Nichtbeachtung des Stopp-Zeichens von der K29 aus Richtung Horm kommend auf die B399 aufgefahren. Es kam zum Zusammenprall mit dem Pkw einer 54 Jahre alten Autofahrerin, ebenfalls aus Hürtgenwald, die auf der Bundesstraße in Richtung Düren unterwegs war. Ein dritter Beteiligter hatte mit seinem Wagen an der gegenüberliegenden Kreuzungszufahrt der K 29 wartend gestanden und musste es hinnehmen, dass das Kfz der 47-Jährigen gegen seines geschleudert wurde.

Nicht nur die drei Fahrer wurden dabei verletzt. Auch für eine mitfahrende 19-jährige Angehörige der 47-Jährigen musste der Rettungsdienst Hilfe leisten. Alle vier Verletzten kamen zur medizinischen Betreuung ins Krankenhaus. Bis auf die Unfallverursacherin, die zur ärztlichen Versorgung stationär verblieb, konnten sie nach einer ambulanten Behandlung später wieder entlassen werden.

Alle drei insbesondere im Frontbereich stark beschädigten Kraftwagen wurden abgeschleppt. Bei beiden Unfällen leistete die Freiwillige Feuerwehr durch Ausleuchten der Unfallstelle und Säubern der Fahrbahn einen wichtigen Beitrag. Zur Durchführung der Verkehrsunfallaufnahmen war die Bundesstraße zeitwillig gesperrt.

Die Polizei prüft derzeit zusammen mit der Straßenverkehrsbehörde und dem Straßenbaulastträger, ob durch geeignete Sofortmaßnahmen die Sicherheit an den Unfallbereichen erhöht werden kann.
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