Zwei Prinzessinnen und ein König für den Bezirksverband Düren-Ost

Von: bel
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Flankiert von der neuen Bezirksschülerprinzessin Klara Schall (r.) und der neuen Bezirksprinzessin Katharina Rothkopf (l.) wurde der neue Bezirkskönig Martin Gierdal von den Fahnenträgern der teilnehmenden Bruderschaften geehrt. Foto: bel

Vettweiß. Zum Festgottesdienst in der Pfarrkirche Vettweiß hatten die 17 Mitgliedsbruderschaften der Schützen aus den Gemeinden Vettweiß und Nörvenich im Altarraum der Pfarrkirche ein beachtliches Fahnenmeer aufgebaut. Bezirkspräses Pater Otto Wagner und Bezirksbundesmeister Franz Josef Hallstein krönten in diesem bunten Umfeld am Ende des Gottesdienstes die drei neuen Majestäten.

Bezirksschülerprinzessin wurde mit 28 Ringen Klara Schall. Ihr zur Seite steht für eine Amtszeit Bezirksprinzessin Katharina Rothkopf. Sie siegte mit 22 Ringen. Beide Prinzessinnen gehören zur Bruderschaft St. Gereon Vettweiß. Von der Schützenbruderschaft St. Hubertus aus Dorweiler kommt Martin Gierdal, der neue Bezirkskönig. Er siegte mit 26 Ringen.

Schülerprinzessin und die Prinzessin des Verbandes waren auf der Schießanlage in Vettweiß, der König auf dem Kleinkaliberschießstand in Drove ermittelt worden.

Festmesse mit Pater Otto Wagner

Der Festmesse stand Pater Otto Wagner vor. Als sein Konzelebrant fungierte Diakon Martin Schlicht, Flüchtlingsseelsorger für das Bistum Aachen. Martin Schlicht sprach in der Predigt von der besonderen Verantwortung der Schützen gegenüber Fremden.

Die Worte „Glaube-Sitte-Heimat“ auf vielen Schützenfahnen ermahnten, so Schlicht, die Schützen an ihre besondere Verpflichtung gegenüber Fremden, die vor dem andauernden Bombenterror aus ihrer Heimat fliehen. Alle abrahamitischen Religionen, Judentum, Christentum und Islam, verehrten den einen Gott. Die ehrliche Begegnung von Menschen verschiedener Glaubensrichtungen fördere das Kennenlernen des jeweils Anderen und stifte Frieden.

Martin Schlicht erzählte von Begegnungen in seinem eigenen Leben, erzählte von Menschen, die – obwohl sie oft unter den Angriffen fanatischer Andersgläubiger gelitten hatten – trotzdem das Gebot Jesu „Liebe deinen Nächsten“ in die Tat umgesetzt hatten. Die Gemeinde Vettweiß sei vorbildlich in ihrer Flüchtlingsarbeit, lobte der Diakon, und demonstriere damit, dass Begegnungen von Menschen, egal welcher Herkunft, Frieden schaffe.

Nach dem Gottesdienst referierte der Diakon im Vettweißer Pfarrheim zum Thema „Lass uns dein Wort an die Samariterin hören, als sei es an uns persönlich gerichtet.“

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