Zwei Könige, nur ein Name bei der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft

Von: Bruno Elberfeld
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Vor dem Nideggener Rathaus wurden die neuen Majestäten proklamiert: Rechts das Schützenkönigspaar Stefanie Schüßeler-Delhougne und Frank Schüßeler, links das Bruderkönigspaar Natascha und Frank Schüßeler mit ihrem Sohn, dem Schülerprinzen Simon Schüßeler. Foto: bel

Nideggen. Nein, es sei tatsächlich kein Versprecher, in amtlichen Schriften könne man es nachlesen: Die Schützenbruderschaft Nideggen hat zwei Majestäten mit exakt denselben Familiennamen und exakt denselben Vornamen: jeweils Frank Schüßeler.

Schützenchef Siegfried Schröder betonte bei seiner Rede anlässlich der Proklamation vor dem Rathaus: „Die Könige sind weder verschwägert noch anderweitig verwandt.“

In 587 Jahren St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft hat es eine solche Namensgleichheit noch nie gegeben. Neben den beiden Königinnen Stefanie Schüßeler-Delhougne an der Seite des Schützenkönigs und der Begleiterin des Bruderkönigs, Natascha Schüßeler, ist noch eine junge Majestät zu erwähnen, Schülerprinz Simon Schüßeler, Sohn des Bruderkönigspaares. Schröder verriet dem Publikum vor dem Rathaus, dass Frank und Natascha Schüßeler, das Bruderkönigspaar, „Überzeugungstäter“ seien, ist das doch schon die zweite Königswürde innerhalb von zwei Jahren.

Siegfried Schröder dankte dem scheidenden Schützenkönig Stefan Peters für seine hervorragende Arbeit im vergangenen Jahr, bevor die neuen Majestäten mit den Insignien ihrer Macht und Würde versehen wurden. Am Festzug und an der Proklamation nahm traditionell die befreundete St. Sebastianus-Schützenbruderschaft aus Bürvenich teil.

Das Jahr der „alten“ Majestät Stefan Peters fand am Sonntag mit dem großen Festzug durch die Nideggener Altstadt ein festliches Ende. Befreundete Bruderschaften und Vereine gaben dem Zug ein buntes Bild. Sie kamen aus Bürvenich, Froitzheim Schmidt und Weilerswist-Virnich. Die Männer und Frauen des „Männer- und Jünglingsvereins“ Rath, die Feuerwehr der Stadt Nideggen und Musikzüge aus Nideggen-Berg, Hergarten, Vlatten, Bürvenich und Heimbach verliehen dem Umzug einen bemerkenswerten Ton. Ehrengäste der auswärtigen Vereine wurden von Bürgermeister Marco Schmunkamp im Rathaus empfangen.

Den Festgottesdienst am Sonntag zelebrierte der Pastoraltheologe, Professor Dr. Philipp Müller, ein Nideggener Gewächs mit Lehrstuhl in Mainz.

Das Schützenfest endete am Montagabend mit einem glänzenden Feuerwerk am Zülpicher Tor und dem traditionellen Königsball.

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