Zur Einweihung der Kita wird die Straße gesperrt

Von: ale
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Mit einem frohen Fest wurde die Einweihung der neuen Räumlichkeiten in der Johanniter-Kindertagesstätte in Schmidt gefeiert. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. „Was lange währt, wird endlich gut“, resümierte Stefanie Schneider, die Leiterin der Johanniter-Kindertagesstätte Nideggen-Schmidt, bei der Einweihungsfeier. Viele Kinder, Eltern und Großeltern feierten mit den Erzieherinnen und Vertretern der Johanniter ein fröhliches Fest.

Bereits seit dem 1. August 2014 befindet sich die Kindertagesstätte „Rappelkiste“ in der Trägerschaft der Johanniter-Unfallhilfe, Regionalverband Aachen-Heinsberg. Doch ein Erweiterungsbau und Umbaumaßnahmen konnten nun endlich zum Abschluss kommen, deshalb wurde jetzt die Einweihung der neuen Räume gebührend gefeiert.

Dafür wurde die Straße „Im Wiesental“ gesperrt, ein Zelt, ein Getränkepavillon und eine Pizzabude wurden aufgestellt. Marius Mainzer vom Regionalvorstand der Johanniter fand anerkennende Worte für das Team der Kita, die nicht nur „in einem malerischen Ort in schöner Landschaft“ zu finden sei, sondern auch von einem sehr sympathischen und engagierten Team geführt werde. „Wir freuen uns, Teil von Schmidt zu sein“, sagte Marius Mainzer.

Stefanie Schneider erinnerte kurz an die „sehr anstrengende Zeit mit vielen Emotionen“, als unklar war, ob die Kita umziehen würde und welche Veränderungen ein Trägerwechsel (nachdem die Stadt Nideggen sich zurückzog) bedeuten würde. Sie dankte herzlich ihren Mitarbeiterinnen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Das Thema Trägerwechsel hätte uns nicht besser treffen können“, ist sie überzeugt, „der Slogan ‚aus Liebe zum Menschen‘ wird von allen Kollegen gelebt.“

Die Kinder gestalteten mit den Erzieherinnen eine kleine Andacht mit fröhlichen Liedern. „Ein Volltreffer Gottes bist du“, hieß es da, und den fleißigen Handwerkern wurde gedankt. Eine große Freude war es für die Kinder, „ihren“ Kindergarten den Besuchern zeigen zu können.

Eine neue Turnhalle wurde gebaut, ebenfalls ein Büro. Aus der vorherigen kleinen Halle sind ein Therapie- und ein Schlafraum entstanden. „Wir haben schon seit dem Jahr 2009 Kinder unter drei Jahren aufgenommen und nach besten Kräften improvisiert“, berichtete die Leiterin, Stefanie Schneider, „jetzt sind wir froh, über die geeigneten Räumlichkeiten zur verfügen“. In den beiden Gruppen mit je 20 Kindern sind auch Kinder mit erhöhtem Förderbedarf.

Was die Johanniter sonst noch alles machen, das konnten sich die Gäste angucken: Die Johanniter-Fahrzeuge beispielsweise wurden gründlich in Augenschein genommen. Aber auch der „Luftballon-knoter“ zog mit seinem lustigen Programm viel Aufmerksamkeit auf sich. Etliche Kinder erwarben während der Feier den „Motorik-Führerschein“.

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