Zum Trödelmarkt werden über 50.000 Besucher erwartet

Von: tob
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Hoffen auf gutes Wetter und viele Besucher: Die Organisatoren des traditionellen Trödelmarktes. Foto: Röber

Düren. „Das ist das Signal: Es geht wieder los!” Bürgermeister Paul Larue hat die Vorboten bereits am Samstag entdeckt und damit meint er nicht etwa den frisch angebrochenen Frühling. Am Samstagmorgen stehen ab 5.30 Uhr viele Kinder mit ihren Eltern auf dem Kaiserplatz und warteten sehnsüchtig auf eine der begehrten Karten zum 36. Dürener Trödelmarkt mit großem Kindertrödelmarkt.

Von Samstag, 4. April, bis Montag, 6. April, lädt das Amt für Stadtentwicklung, Abteilung Messen und Märkte, in die Fußgängerzone ein. Verkaufszeit ist an allen Tagen von 10 bis 20 Uhr. Der Markt bildet traditionell den Auftakt in die Marktsaison.

Zwischen 50.000 und 60.000 Besucher erwarten die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder. Etwa 100 Trödelstände sowie 200 bis 250 Kindertrödelstände bieten an den Tagen ihre Waren auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern an. Die Beliebtheit des Marktes stellt der Vorsitzende des Verbandes Reisender Schausteller Düren täglich fest. „Bei uns steht das Telefon nicht mehr still”, sagt Hans Bert Cremer. Viele Beschicker aus der Region nehmen teil, der Verband kann aber traditionell auch auf Trödler aus ganz Deutschland zählen.

Unter die Schausteller mischen sich auch viele Imbiss- und Ausschankbuden. „Allerdings in abgespeckter Form”, betont Achim Greiff vom Veranstalter. Die Dürener Außengastronomie soll dadurch gestärkt werden. Genau wie der Einzelhandel: Am Sonntag dürfen Geschäftsinhaber ihre Läden öffnen. Um Probleme bei der Parkplatzsuche zu vermeiden, sind dann die Parkhäuser Kuhgasse, Arnoldsweiler- sowie Schützenstraße ebenfalls geöffnet.

Offiziell eröffnet wird der Markt am Samstag, 11 Uhr, an der Ecke Wirtelstraße/Kölnstraße vom Bürgermeister. Gleich danach steht die Wahl zum Trödelkönig und Kindertrödelkönig auf dem Programm. Nach den beiden Haupttagen Samstag und Sonntag, rechnen die Veranstalter am Montag naturgemäß mit weniger Andrang. „Dann werden wir enger zusammenrücken”, sagt Cremer.

Wer jetzt noch Lust bekommen hat, selbst Waren anzubieten, kann Restkarten erwerben, die weiterhin für 10 Euro erhältlich sind. Damit das auch in den kommenden Jahren möglich ist, appelliert Hans Bert Cremer an alle Teilnehmer, „ihren Müll und ihre nicht verkauften Waren wieder mitzunehmen”. Cremer: „Uns laufen die Müllkosten davon.”

Die Karten werden am Freitag, 3. April, ab 17 Uhr im Bürowagen auf dem Marktplatz zum Preis von 10 Euro verkauft. Dann erfolgt auch die Platzverteilung für die Trödler. Die Platzverteilung für Kinder beginnt am Samstagmorgen, 4. April, um 7 Uhr. Der Wochenmarkt findet wegen des Trödelmarkts bereits ausnahmsweise am Freitag statt.
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