Vlatten - Zum ersten Mal öffnet die Vlattener Burg ihre Tore

Zum ersten Mal öffnet die Vlattener Burg ihre Tore

Von: Bruno Elberfeld
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Schon früh stellten sich Besucher an, um den Turm der Vlattener Burg zu besteigen. Die Familie von Gagern hatte als Besitzer der Burg zum ersten Mal die Tore geöffnet. Foto: Bruno Elberfeld
 Vlattener Burg
Schon früh stellten sich Besucher an, um den Turm der Vlattener Burg zu besteigen. Die Familie von Gagern hatte als Besitzer der Burg zum ersten Mal die Tore geöffnet. Foto: Bruno Elberfeld
Vlatterner Burg
Schon früh stellten sich Besucher an, um den Turm der Vlattener Burg zu besteigen. Die Familie von Gagern hatte als Besitzer der Burg zum ersten Mal die Tore geöffnet. Foto: Bruno Elberfeld

Vlatten. Schlösser und Burgen an exponierten Standorten sind bekannt und oft auch Ausflugsziele für Touristen aus dem In- und Ausland. Dazwischen – oft unbemerkt und nahezu vergessen – die Burgen und Schlösser in Familienbesitz, restauriert und renoviert, gut erhalten und zumindest eine Besichtigung wert.

So oder ähnlich die Burg in Vlatten, seit langer Zeit und nach vielen Wirren in der Hand von Familie von Gagern. Zum ersten Mal öffnete die Anlage am Sonntag ihre Tore für das Fest unter dem Motto „Vlattener für Vlatten“.

Alle Vereine des Ortes packten gemeinsam mit dem Verein „Jugendwohl“ an und verwandelten den Park um Burg Vlatten in eine lebendige Idylle. Der „Musikverein Vlatten 1909“ unterhielt die zahlreichen Gäste an diesem sonnigen Tag mit Live-Musik. Volkstümliche Blasmusik wechselte mit bekannten Musikstücken aus Filmen sowie Jazz- und Bigband-Musik vom Feinsten. Große und kleine Märchenfreunde kamen auf ihre Kosten. Die Heimbacher Kindertheater-Akteure Andrea Lucas und Thomas Marey führten in und auf dem Burgturm ein „Turm-Märchen“ auf. Eine bessere Kulisse als die Zinnen, Fenster und Türen finden die Schauspieler nicht so oft vor.

Um Burg Vlatten – wie auch um andere Burgen – ranken sich Sagen und Mythen, die gerne in solche oder ähnliche Theaterspektakel eingebaut werden.

Vor dem Burgturm bildeten sich schon recht früh Menschenschlangen, die den Turm besteigen wollten, um den fantastischen Ausblick ins Umland zu genießen.

Hans-Peter Klassen informierte interessierte Besucher auf einem dreieinhalb Kilometer Rundgang von der Burg zu historischen Gebäuden im Ort und zurück über die jahrhundertealte Geschichte von Burg und Dorf.

Für die Unterhaltung der Kinder war bestens gesorgt. Eine Hüpfburg war schon sehr früh in Betrieb. An einem Lagerfeuer unweit eines Weihers konnten Jung und Alt Marshmallows und Stockbrot rösten. Wer das Burgrätsel löste, konnte Preise einheimsen. Auf einem Grill wurden Fleischstücke nach geheimnisumwitterten Rezept zu „Bu-Bus“ (Burg-Burger). Und Kinder ließen sich, um besser in das Bild einer Burg zu passen, zu Fabelwesen schminken.

Die Schatzmeisterin des Vereins Jugendwohl, Sabine Hochsattler-Frohn, sagte, dass der Erlös des Festes dem Erhalt der Jugendhalle zugutekomme. Im August dieses Jahres wird das 100-jährige Bestehen dieser Halle mit einem Dorffest gefeiert.

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