Zündorf begrüßt „World of Music“

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Gürzenich. Die Idee einer „World of Music“ im ehemaligen Munitionsdepot in Gürzenich mit Ton- und Musikstudios, Museen für unterschiedliche Musikgenres und Künstler, Pavillons, in denen einzelne Länder ihre Musik und Kultur vorstellen, Souvenirshops, Restaurants und einem Open-Air-Gelände „ist aus städtischer Sicht sehr zu begrüßen“.

Baudezernent Paul Zündorf spricht wie die Vordenker der CDU-Mittelstandsvereinigung von einer einzigartigen Touristenattraktion für Düren. „Ob allerdings der angedachte Standort als Eventlocation geeignet ist, bedarf umfangreicher und kostenträchtiger Prüfungen“, schränkt er ein und verweist auf bereits eingegangene Vorbehalte von Fachbehörden und Umweltverbänden.

Zurzeit präferiere die Stadt im Einvernehmen mit den übergeordneten Behörden die Einrichtung einer naturhistorischen Bildungseinrichtung auf dem Gelände. Zündorf verweist zum Beispiel auf die Vereinbarkeit mit der Landesplanung, die Erschließung des Areals, die Umweltverträglichkeit und den Lärmschutz.

Machbarkeit und Finanzierung

Zur Festlegung des Untersuchungsumfangs müssten der Stadt erst einmal die erforderlichen Unterlagen vorgelegt werden, damit Sondierungsgespräche mit zu beteiligenden Fachbehörden geführt werden könnten.

Außerdem müsse der Nachweis der technischen und baulichen Machbarkeit erbracht, ein belastbares Wirtschaftlichkeitskonzept vorgelegt und die Frage der einer gesicherten privaten Finanzierung beantwortet werden, fordert Zündorf. „Und der Gedanke an eine Projektgesellschaft mit städtischer Beteiligung bedarf wegen des Einsatzes öffentlicher Mittel oder öffentlicher Gewährträgerschaft einer detaillierten Risikoanalyse.“

Zündorf bietet den Ideengebern ein Gespräch an, um über das Für und Wider des Projekts, über Alternativstandorte und das geplante Test-Open-Air im Frühsommer zu reden, für das „im Nachgang zu den Ereignissen bei der Love-Parade in Duisburg ein qualifiziertes Sicherheitskonzept vorgelegt werden muss.

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