Zu Sonnenschein gibt es örtliche Kamelleschauer

Von: Stephan Johnen
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Die Stimmung stimmt: Die Sonne lachte gestern am Himmel und auch die Zugteilnehmer strahlten gute Laune aus. Für die Organisatoren war der fünfte Zug ein voller Erfolg. Foto: Johnen

Düren. Noch vor dem Abmarsch des fünften Kinderkarnevalszuges hat Dürens Bürgermeister Paul Larue kapituliert und die Schlüssel zur Stadt an Kinderprinzessin Nina-Marie I. (Kertz) übergeben.

„Ich mache dann Montag frei, jetzt hat die Prinzessin hier das Sagen”, verkündete er am Sonntag augenzwinkernd.

Dass die jungen Jecken das Rathaus erstürmten und bis zum Abmarsch mit kleinen Abordnungen aller Zugteilnehmer im Foyer des Verwaltungssitzes feierten, war eine Premiere - eine gelungene. Der Zug selbst wartete dann mit einem neuen Rekord auf: 1700 Kinder und Jugendliche und 23 Musikgruppen standen am bereit. Über 2300 kostümierte Jecke machten sich am Nachmittag auf den Weg durch die Stadt.

Der Kinderkarnevalszug präsentierte sich erneut aus farbenprächtiges Spektakel. Viele Gruppen ließen im Vorfeld die Nähmaschinen rattern, um sich mit einem neuen Kostüm dem närrischen Volk am Wegesrand zu präsentieren. Einzeln vorgestellt wurden die Gruppen von Zug-Initiator Michael Linn und Tobias Porschen. Das generationenübergreifende Moderatoren-Duo hatte auf einem Wagen auf dem Marktplatz Stellung bezogen.

„Das Wetter war prima, die Stimmung auch. Ich kann nur sagen: An diesem Sonntag hat alles gepasst”, bilanzierte Michael Linn. Er zeigte sich erfreut darüber, dass sich 400 Kinder mehr angemeldet hatten und sich die Zahl der Zuschauer im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt hatte. Die Organisatoren des Zuges sprachen von 30.000 Zuschauern. Der Zug werde im fünften Jahr seines Bestehens langsam aber sicher erwachsen. Der Termin für die sechste Auflage steht schon fest: Kleine und große Jecke sollten sich den letzten Sonntag im Januar vormerken.

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