Zu schnell unterwegs: Saure Zitronen für Autofahrer

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Jungen und Mädchen aus den Gemeinden Inden und Niederzier verteilten Zitronen an Autofahrer, die vor Schulen und Kindergärten zu schnell gefahren waren

Inden/Altdorf. In Zusammenarbeit mit der Polizei und den Grundschulen und Kindergärten hat die Verkehrswacht Jülich mit ihrer Geschwindigkeitsmessanlage bereits im Mai an den gleichen Stellen wie jetzt beobachtet, ob die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern von den Kraftfahrern beachtet wird.

Bei dieser nun wiederholten „Aktion Zitrone“ mussten Schüler der KGS Huchem-Stammeln nur einem Fahrer von 36 eine Zitrone überreichen, als er angehalten wurde. Vor der Grundschule Inden-Süd in Lucherberg fuhren in einer Stunde ab 7.30 Uhr zwölf Fahrzeuge von 73 (16 Prozent) schneller als 35 km/h. Das schlechteste Ergebnis ergab die Messung ab 14.30 Uhr am Kindergarten Rappelkiste in der Auestraße in Niederzier, wo acht von 32 Autos (25 Prozent) vom Polizeibeamten angehalten wurden und die Wagenlenker von den Kindergartenkindern eine saure Zitrone bekamen, auf der mit einem Aufkleber die gefahrene Geschwindigkeit zu lesen war.

Die Kinder des Kindergartens Krümelhaus in Ellen brauchten nur dreimal mit der Zitrone den Fahrer oder die Fahrerin zu fragen: „Warum sind Sie hier zu schnell gefahren?“ Der Kindergarten St. Marien in Hambach liegt im verkehrsberuhigten Bereich der Herzogstraße. Ab 11.30 Uhr haben acht von elf Fahrzeugführern die zulässige Schrittgeschwindigkeit von vier bis sieben Stundenkiloemetern deutlich überschritten. Sie fuhren zwischen 16 und 25 km/h.

Beim Gesamtergebnis der Messungen im September sind 17 Prozent der Fahrzeuge zu schnell unterwegs; im Mai waren es 11,6 Prozent.

Die Verkehrswacht appelliert mit der Polizei an alle Fahrzeugführer, besonders an Schulen und Kindergärten langsam und bremsbereit zu fahren.

Für die gute Zusammenarbeit mit der Polizei, den beteiligten Grundschulen und Kindergärten bedankt sich die Verkehrswacht Jülich ganz herzlich: „Denn nur gemeinsam kann die Sicherheit auch der Kinder im Straßenverkehr erhöht werden.

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