Zu dieser Premiere ist jeder eingeladen

Von: Stephan Johnen
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„Meine Stadt für Unicef”: S
„Meine Stadt für Unicef”: Schüler der Joachimsschule werben mit den Organisatoren als kleine Unicef-Botschafter um rege Beteiligung. Foto: Johnen

Düren. Wer eine Premiere besucht, kann nie genau wissen, was ihn erwartet. Ganz anders ist das bei der Aktion „Düren - meine Stadt für Unicef”, einem Projekt der Stadt und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.

Mit vielen Aktionen und Veranstaltungen sollen Kinderrechte ins Bewusstsein gerufen werden und Spenden für Kinder gesammelt werden. Der Erfolg hängt maßgeblich davon ab, wie stark sich die Dürener mit kreativen Ideen einbringen. Bei dieser Premiere bestimmen nämlich die Bürger der Stadt, was letztlich geschieht. Sie haben Einfluss darauf, ob die Premiere ein Erfolg wird.

Erstmals findet bundesweit ein solches Projekt statt, betonten Jorit Ness von der Unicef-Geschäftsstelle in Köln und Rita Hanisch von der Dürener Arbeitsgruppe. Alle Dürener sind aufgerufen: Schulen, Vereine, Unternehmen, Kitas, Museen, Kirchen, Banken, Handwerker und Chöre. Alle sind dazu eingeladen, sich ab sofort bis zum Weltkindertag am 20. September Aktionen auszudenken.

Bei Ausgestaltung und Vielfalt sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Egal, ob eine Schule einen Sponsorenlauf veranstaltet, ein Chor zu einem Benefizkonzert einlädt, ein Unternehmen bei seinen Mitarbeitern Spenden sammelt oder sich eine Schulklasse unter Begleitung von Unicef mit dem Thema Straßenkinder auseinandersetzt und eine Ausstellung gestaltet: Jede Idee ist willkommen, jede Idee bereichert die Aktion „Meine Stadt für Unicef”, betont Projektkoordinator Jorit Ness. Das Besondere dabei: Mit der einen Hälfte der erhaltenen Spenden wird „Der schnelle Emil” des Spielpädagogischen Dienstes der Stadt Düren unterstützt.

Das Spielmobil macht unter anderem Station an Spielplätzen, setzt sich aber auch für die Mitbestimmung der Kinder in der Stadt ein. Mit der anderen Hälfte der Erlöse unterstützt Unicef ein Straßenkinderprogramm in der Ukraine. „Wir richten den Blick auf die Benachteiligung von Kindern in der Ukraine, aber auch in der Nachbarschaft. Mitten unter uns leben Kinder, die Hilfe benötigen”, sagte Schirmherr Bürgermeister Paul Larue.

Anmeldeformulare, Tipps und Anregungen für Aktionen gibt es beim Verein Cityma (Infokasten) und im Unicef-Laden an der Annakirche. Dort werden die Aktionen gesammelt und veröffentlicht. Die Dürener Einzelhändler haben ihre Unterstützung bereits zugesagt, auch die Wochenmarkthändler wollen sich etwas einfallen lassen. Zum Abschluss soll mit allen Beteiligten an einer Offenen Ganztagsschule gefeiert werden. Das Programm steht noch nicht fest. „Es hängt davon ab, wie viele kreative Menschen die Aktion unterstützen”, warb Citymanager Wilhelm Streb um rege Beteiligung.

Aktionen anmelden, Anregungen abholen

„Machen Sie mit!”, bitten die Organisatoren um rege Beteiligung. Bis zum Weltkindertag am 20. September sollen möglichst viele abwechslungsreiche Aktionen in Düren über die Bühne gehen. Fragen zum Thema beantwortet Wilhelm Streb vom Verein Cityma unter 02421/ 486770.

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