Ziel erreicht: Schoellerstraßenbrücke liegt über den Gleisen

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Schneller als geplant hat die enzianblaue Stahlbrücke auf dem Weg über die Eisenbahngleise ihr Ziel erreicht. Foto: Abels

Düren. Die nächste Etappe beim Neubau der Schoellerstraßenbrücke ist abgeschlossen. Am frühen Mittwochmorgen hat die 500 Tonnen schwere Stahlkonstruktion, die in den vergangenen Nächten im Schneckentempo mit Hilfe von Hydraulikpressen über die Gleise der Eisenbahnhauptstrecke Aachen-Köln gezogen wurde, ihr Ziel am nördlichen Widerlager erreicht.

„Alles hat wunderbar geklappt“, zog Projektleiter Ernst Gombert vom Landesbetrieb Straßenbau am Morgen ein positives Fazit.

Rückbau und Kanalarbeiten

Noch freilich liegt die enzianblaue Brücke mehr als 2,50 Meter über ihrer endgültigen Position. Bis sie auf die Widerlager abgesenkt werden kann, werden noch einige Tage vergehen. „In den kommenden Tagen und Nächten werden wir jetzt erst einmal die Behelfs–türme zwischen den Gleisen demontieren“, kündigt Gombert an.

Auch die für den Verschub der Brücke erforderlichen Führungen an den Seiten und die sogenannten Vorbauschnäbel müssen erst abgebaut werden. Mitte November soll die Brücke dann ihre Solllage erreicht haben.

Parallel wird die Fahrbahn im Einmündungsbereich Brückenstraße/Schoellerstraße wiederhergestellt. Unter anderem müssen die eigens für den Brückenverschub in die Straße eingelassenen Stahlträger wieder entfernt werden. Bevor die Straße neu asphaltiert wird, ist auch noch die Stadt Düren mit von der Partie.

Das Tiefbauamt nutzt die Maßnahme, um den Regen- und Schmutzwasserkanal von der Fröbelstraße bis in die Brückenstraße hinein zu erneuern. Läuft alles wie bisher nach Plan, sollen noch in diesem Jahr zwei der vier Fahrspuren auf der neuen Brücke für den Verkehr freigegeben werden.

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