Ziel erreicht: 1. BC Düren nimmt zwei Punkte aus Freystadt mit

Von: kte
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Freystadt/Düren. Beim 4:3-Auswärtserfolg des Badminton-Bundesligisten 1. BC Düren ging alles noch einmal gut. „Zwei Punkte wollten wir aus Freystadt mitnehmen. Das ist uns gelungen“, sagte BC-Vorsitzender Rolf Pütz.

Von nun an kann Pütz wieder entspannter auf die kommenden Aufgaben in der Badminton-Bundesliga blicken. Kai Schäfer, Dürens Nummer 1 im Einzel, dürfte nach seiner Verletzung – Muskelfaserriss im Oberschenkel – bereits am 11. Februar im Auswärtsspiel beim TSV Neuhausen-Nymphenburg wieder mitwirken.

„Ausfälle sind in unserem kleinen Kader nur bedingt zu kompensieren“, erklärte Pütz. So wundert es kaum, dass in Freystadt zwei von drei Spielen, in denen man durch Schäfers Fehlen die Stammbesetzung abändern musste, verloren gingen. „Wir haben auch kein sonderlich gutes Spiel abgeliefert“, gesteht Pütz, der zudem Aufsteiger Freystadt eine gute Leistung attestierte: „Freystadt hat sich den einen Punkt redlich verdient. Engagement und Einsatz waren sehr gut. Hier zu spielen ist unangenehm, weil Freystadt Paroli bieten kann. Wir sind froh, diese Hürde genommen zu haben.“ Und dem BC-Chef gefiel auch das Ambiente in der Oberpfalz: „Die Freystädter haben mit viel Herzblut einen tollen Bundesliga-Schauplatz hergerichtet.“

Völlig entkräftet

Auf sportlicher Ebene verloren die Dürener neben dem zweiten Männer-Doppel auch das zweite Männer-Einzel und das Frauen-Einzel. Ruben Jille hatte im fünften Satz völlig entkräftet aufgeben müsse. „Bis dahin hat er es richtig gut gemacht“, sagte Pütz. Jille agierte auf Augenhöhe, obwohl das Doppel seine Paradedisziplin ist. Im Frauen-Einzel tat sich Maria Ulitina schwer. Die Ukrainerin leidet in dieser Spielzeit immer wieder unter Leistungsschwankungen. „Wir hatten bislang Glück. Das Doppel ist davon allerdings nicht betroffen“, erklärt Pütz.

Dort liefert die Olympionikin an der Seite der Niederländerin Cheryl Seinen konstant gute Einsätze ab. Mixed und erstes Männer-Doppel zeigten ebenso gewohnt souveräne Leistungen. Ein größerer Kader würde natürlich die Lage deutlich entspannter gestalten. „Natürlich wäre es schön, wenn wir noch einen fünften starken Mann und eine dritte starke Frau hätten. Dafür fehlt uns aber auch das nötige Kleingeld.“

Die aktuelle Spielzeit zeigt, dass es auch ohne den ganz großen Geldbeutel geht. Den dritten Platz konnten die Rurstädter weiter festigen. „Wir befinden uns in Lauerstellung, können mit dem dritten Rang aber sehr gut leben. Dieser würde uns ein Heimspiel in den Play-offs garantieren.“

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