Zerstörungswut an der Mariengrotte

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Friedel Schmitz und Richard Jo
Friedel Schmitz und Richard Jopek (r.) können es nicht fassen: Zum wiederholten Mal wurde die Mariengrotte im Merkener Park von Vandalen heimgesucht. Foto: Abels

Merken. Die Mariengrotte am Merkener Weiher ist Friedel Schmitz ans Herz gewachsen. Seit mehr als zwölf Jahren kümmert sich der Rentner fast täglich mit seiner Frau ehrenamtlich und mit viel Liebe zum Detail um die kleine Gebetsstätte im Park der Ortschaft, zwischen Sebastianus-, Peters- und Paulsstraße.

An ihr zünden vor allem viele ältere Merkener immer wieder eine Kerze an und halten inne. Auch Andachten werden dort immer wieder gefeiert.

Seit Tagen aber ist es mit der guten Laune bei Friedel Schmitz vorbei. Zum wiederholten Mal ist die Anlage in dem von mehreren Seiten zugänglichen Park verwüstet worden. „Pflanzen wurden zerstört und Sträucher herausgerissen”, berichtet der Rentner. „Ein Keramikkübel wurde von den Unholden sogar samt Blumen in den Weiher geschmissen.”

Schmitz und Richard Jopek, Vorsitzender des Angelvereins, der den Weiher seit Jahren angepachtet hat, haben Jugendliche im Verdacht, die mit Rädern auch über die Anlage gefahren sein müssen, wie eindeutige Spuren in der Erde zeigen.

Immer wieder hat die Mariengrotte ungebetenen Besuch. Mal wurden Lämpchen aus der Grotte gestohlen oder in den Weiher geschmissen, mal der Wachs über die Heiligenfiguren geschüttet, immer wieder auch Pflanzen zerstört.

Auch der Rest der Parkanlage wird immer wieder verwüstet, berichtet Jopek Bänke wurden bereits abmontiert und in den Weiher geschmissen. Für Friedel Schmitz ist das Maß jetzt voll. Der Rentner hat Anzeige bei der Polizei erstattet und hofft, dass Spaziergänger am vergangenen Freitag am späten Vormittag gesehen haben, wer das Grünbeet verwüstet hat.

Hinweise nimmt die Polizei in Düren unter Tel. 02421/949-6425 entgegen.
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