Düren - Zeitzeugen von Dürens dunkelstem Tag im Stadtarchiv

Zeitzeugen von Dürens dunkelstem Tag im Stadtarchiv

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Judith Koerffer (li.) und Berit Arentz haben eine kleine Ausstellung zum 16. November 1944 im Stadtarchiv zusammengestellt. Foto: Düren Kultur

Düren. Als Gedächtnis von Düren macht das Stadt- und Kreisarchiv im Haus der Stadt historische Quellen für interessierte Bürgerinnen und Bürger zugänglich. Mit Ausstellungen erinnert es an die Geschichte der Stadt, aktuell an den 16. November 1944. An diesem Tag wurde der historische Stadtkern Dürens in weniger als einer halben Stunde fast vollständig zerstört.

Nach offizieller Zählung starben beim Luftangriff der Royal Air Force 3126 Menschen. Einige Objekte, die noch heute von der verheerenden Wirkung des Bombardements zeugen, wurden dem Archiv in den Nachkriegsjahren zur Aufbewahrung übergeben.

Anlässlich des Gedenktages haben die Archivmitarbeiterinnen Judith Koerffer und Berit Arentz eine kleine Auswahl derjenigen Archivalien ausgestellt, die Dürens schwärzesten Tag stark beschädigt überstanden.

So können Interessierte zum Beispiel als Zeugen des Angriffs geschmolzenes Tafelsilber aus dem Tresor der Dresdner Bank besichtigen oder von Granatsplittern durchschlagene Holzbuchdeckel und Firmenkorrespondenz.

Das Stadt- und Kreisarchiv Düren beherbergt zudem umfangreiche Literatur zum Thema Luftkrieg und Zerstörung, die vor Ort eingesehen und teils auch ausgeliehen werden kann. Hieraus haben die beiden Archivmitarbeiterinnen ebenfalls eine Auswahl zusammengestellt.

Die kleine Ausstellung kann bis Ende November im Stadt- und Kreisarchiv, Stefan-Schwer-Straße 4-6, besichtigt werden. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr.

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