Zehn Streetscooter-Elektroautos verteilen Post in Düren

Von: vab
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Still und leise: Wenn Margit Herper in einem der zehn Elektroautos der Post in Düren Pakete liefert, hört man sie nicht kommen. Foto: vab

Düren. Wenn Margit Herper mit dem Auto kommt, hört sie keiner. Margit Herper arbeitet als Postbotin in Düren und darf eines der insgesamt zehn Streetscooter-Elektroautos zum Ausfahren der Post benutzen, die in der Stadt im Einsatz sind.

„Am Anfang wollte ich es gar nicht haben“, sagt Herper. Inzwischen habe sie sich mit dem von der RWTH Aachen entwickelten Auto angefreundet. Die Beschleunigung ist schnell, rund 80 Kilometer kann das Auto zurücklegen, bevor es wieder an die Steckdose muss. Außerdem sei es für die Bedürfnisse der Mitarbeiter ausgerichtet, sagt Dieter Pietruck, Sprecher der Post. Dazu gehört ein Fahrersitz, von dem aus man leicht ein- und aussteigen kann, und der von allen Seiten zugängliche Laderaum des Wagens. „Die RWTH bessert für uns bei Bedarf auch nach“, berichtet Pietruck. So sei zum Beispiel die Lüftung zunächst nicht optimal gewesen, inzwischen aber verbessert.

Rund 30 Prozent CO2-Emissionen will das Unternehmen bis 2020 im Vergleich zu 2007 einsparen. Dazu gehört, neben dem Einsatz der Elektroflotte, auch kürzere Wege für die Postboten in Autos zu berechnen. Rund 500 Elektroautos fahren in Deutschland und in den Niederlanden für die Post Pakete aus, sieben sind es in Aachen und Inden, sechs in Zülpich.

60 bis 80 Pakete liefert Herper pro Tag aus, dazu kommen noch Briefe, wobei deren Auslieferung immer weiter zurückgeht, sagt Pietruck. Für die Briefe gibt es im Auto statt des Beifahrersitzes eines Briefkorbhalter. Bis zu sechs Körbe haben hier Platz. Bis zu 16 Jahre lang ist das Elektroauto einsetzbar, ein Diesel hält nur sechs bis acht Jahre im Postbetrieb, auch die Wartungskosten halten sich in Grenzen, seit die Post die Streetscooter GmbH 2014 komplett übernommen hat.

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