Zehn Gemeinschaften laden zur „Nacht der offenen Kirchen” ein

Von: Anne Koizlik
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Düren. Es soll ein Fest des Glaubens werden, Ermutigung und Wegweisung gehören zum Programm: Zehn christliche Gemeinschaften laden am Freitag, 4. September, zur sechsten „Nacht der offenen Kirchen” ein.

Christliche Spiritualität soll dabei von den Besuchern erfahren werden können. Hören und Schweigen werden gleichermaßen angesprochen, und Selbsterfahrung und Gotteserfahrung sind möglich, sagen die Veranstalter.

Freitags ab 20 Uhr

Das umfangreiche Programm, das von 20 bis 24 Uhr geht, stellten jetzt Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz und Monika Ollig als Mitglied im Vorstand des regionalen Katholikenrats vor. Zwei Ziele verbindet der Regionaldekan mit dieser ungewöhnlichen Nacht der offenen Kirchen: So sollen auch kirchenfremde Menschen wieder „neugierig” gemacht werden - und Gläubige ihre Kirche neu und anders erfahren.

Der Dialog kann also beginnen, zum Beispiel in der Angela-Kapelle der gleichnamigen Schule. Dort steht die mittelalterliche Mystikerin Hildegard von Bingen im Mittelpunkt des Geschehens. Die Anna-Gemeinde nimmt das Leitwort der diesjährigen Oktav auf: „Da berühren sich Himmel und Erde”. Dieses Leitwort wird verknüpft mit Engel-Erfahrungen. In der Caritas-Kapelle in der Friedrichstraße werden Lieder aus Taiz gesungen.

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Düren-Nord bietet verschieden „Wege der Besinnung” an. Stille Anbetung ist in der Kapelle der Eucharistiner in der Kölnstraße angesagt. Unter dem Titel „Auszeiten” finden in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Rölsdorf beispielsweise meditative Tänze statt. „Kirchenräume - Kirchenträume” heißt es in der Kirche der Rheinischen Kliniken. Und die Christuskirche stellt sich sehr als Jugendkirche vor.

Aus Anlass des 650-jährigen Bestehens des Muttergotteshäuschen feiert die Pfarre St. Josef im alten und neuen Muttergotteshäuschen. Im Ühledömchen an der Kölner Landstraße schließlich gilt „ars sacra”: Dort stellen Herb und Sarah Schiffer ihre Bilder aus. Diese Meditationen des Lebens enden für drei Gemeinschaften mit einer ökumenischen Agape-Feier in der Annakirche.

Das Angebot, das die Qual der Wahl lässt, ist in einem Flyer aufgelistet. Er liegt in den Kirchen, christlichen Einrichtungen und im Bürgerbüro zum Mitnehmen aus.
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