Zahl der möglichen Windräder in der Höhengemeinde sinkt

Von: sj
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Kleinhau. Die Pläne der Gemeinde Hürtgenwald, drei Konzentrationsflächen für Windkraftanlagen auszuweisen, werden immer konkreter. In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde wurde die Auswertung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden in die Planunterlagen eingearbeitet. Anschließend wurde bei einer Gegenstimme die Offenlage und damit die Beteiligung der Bevölkerung beschlossen.

Mit fortschreitenden Planungen zeigt sich allerdings auch, dass die zunächst ins Visier genommene Zahl von 20 Anlagen nicht zu realisieren ist. Drei Anlagen sollten in Brandenberg („Ochsenauel“), fünf in Raffelsbrand („Peterberg“) und zwölf in Großhau („Rennweg“) entstehen. Aus Gründen des Artenschutzes und nach Höhenvorgaben der Bundeswehr (es geht darum, potenzielle Störungen des Radars zu vermeiden), wird derzeit in Großhau nur noch mit acht Anlagen geplant. Die Zahl könnte auch noch auf sechs sinken, derzeit steht noch eine schriftliche Klärung der Angelegenheit mit der Wehrbereichsverwaltung aus.

Gutachter Hartmut Fehr wies bei der Vorstellung des Artenschutzgutachtens darauf hin, dass aufgrund des Kranichzuges die Anlagen während des Frühjahrs- und Herbstzuges womöglich tagsüber abgeschaltet werden müssen. Zu den Auflagen gehöre auch ein sogenanntes Monitoring, um mögliche Auswirkungen der Windräder auf Fledermäuse und Wildkatzen zu untersuchen.

„Die Planungen für die Konzentrationsflächen laufen bisher nur auf Ebene des Flächennutzungsplanes, die Anzahl und die Standorte der Anlagen werden erst im Bebauungsplan festgelegt“, sagte Bürgermeister Axel Buch. Die zunächst genannten 20 Räder seien „eine Maximalzahl“ gewesen. „Es war uns immer klar, dass sich diese Zahl erst mit Gutachten konkretisieren lässt“, führte er aus. „Windparks sind schon mit drei Anlagen wirtschaftlich zu betreiben.“

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