Heimbach - Wühlmäuse machen Heimbacher Weinbauern zu schaffen

Wühlmäuse machen Heimbacher Weinbauern zu schaffen

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Die Herrin des Weinbergs, Mari
Die Herrin des Weinbergs, Marita Jaeger (l.), und Margret Bidaoui beim Rebschnitt. Foto: bel

Heimbach. Tradition ist er schon, dieser Winterschnitt im Heimbacher Weinberg Ruraue, wo bald wieder zwölf verschiedene Rebsorten Blüten treiben werden. Wie jedes Jahr waren wieder zahlreiche Helfer der „Interessengemeinschaft Weinbau” im Weinberg gegenüber dem Haus des Gastes, um Hand anzulegen.

Damit die Weinstöcke austreiben können, müssen die Reben beschnitten werden. Viele Akteure wie Manfred und Marita Jaeger, der Herr und die Herrin des Weinberges, sind schon immer dabei. Sie wissen, wo die Reben abgeschnitten werden müssen. Für Neulinge ist Winzer Bernd Killburg aus Brauneberg an der Mosel zuständig.

Er weiß, an welcher Stelle die Schere angesetzt werden muss, damit auch in diesem Jahr Trauben geerntet werden können. Die Vorjahrestriebe müssen erkannt werden. Sie werden bis auf vier bis sechs Augen gekürzt. Ist die Rebe beschnitten, so folgen Biegen und Binden. Auch das muss mit viel Gefühl geschehen, ansonsten bricht der Rebzweig.

„In diesem Jahr”, beklagte sich Marita Jaeger, „kämpfen wir gegen die Wühlmäuse.” Diese Nager fressen die Wurzeln ab und der Rebstock stirbt. Neue müssen gepflanzt werden. Mit dem Jahrgang 2011 ist Winzer Bernd Killburg, der die Heimbacher Trauben schon seit etlichen Jahren in seinem Weingut an der Mosel keltert, sehr zufrieden.

„Kräftig und alkoholreich”

Die Blüten konnten sich im April und Mai des vergangenen Jahres in der Wärme voll entfalten. Die notwendige Nässe brachte der regenreiche Sommer und seit Mitte August konnten die Reben wieder Sonne tanken. „So entstand ein außergewöhnlicher Jahrgang, kräftig und alkoholreich”, stellte der Moselwinzer fest.

Seine Prognose: Auch in den kommenden Jahren werde die Wetterlage ähnlich, so dass wieder intensive Weine auf den Markt kommen könnten.
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