Wolfgang Richter erhält Tillmann-Gottschalk-Orden

Von: fjs
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„Deutsch ist erste Fremdsprache“: Wolfgang Richter erhielt an der Seite seiner Frau Resi den 13. Tillmann-Gottschalk-Orden beim „Ahle Schlupp“ in Kreuzau. Präsident Peter Kaptain (links) und Laudator und Vorgänger Walter Ramm gratulierten. Foto: Fred Schröder

Kreuzau. Nein, eine „Rampensau“ will er nicht sein. Und die Blitzlichtgewitter sind ihm ein Graus. „Da schickt er dann seine Frau Resi hin“, charakterisierte Bürgermeister Walter Ramm als (noch) amtierender Träger des „Tillmann-Gottschalk-Verdienstordens“ seinen Nachfolger Wolfgang Richter.

Der Ingenieur und Unternehmer ist der 13. Träger des Ordens, den die Kreuzauer KG „Ahle Schlupp“ seit 2001 an Persönlichkeiten verleiht, die sich um die Mundart und das Brauchtum verdient gemacht haben. Mit jährlicher Verleihung dieses Ordens, so „Schluppe“-Präsident Peter Kaptain, will die Kreuzauer Gesellschaft das Andenken an den Heimatdichter Tillmann Gottschalk ebenso würdigen, wie die Förderung und Erhalt des Brauchtums Karneval.

Der neue Ordensträger, den Ramm in einer viel beachteten „zweisprachigen Laudatio“ (Ramm: „Deutsch ist die erste Fremdsprache des neuen Ordensträgers“) vorstellte, „es ne Rölsdörpe Jong“, der „eine Tellerwäscher-Karriere vom Lehrling über Maschinenbaustudium bis zum Firmenchef schaffte“. Eine seiner größten Erfolge habe er erzielt, „als er Resi aus den Klippen des Eifeler Hochgebirges um Bergstein durch die Steilhänge des Rurtals in die Niederungen des Eifelvorlandes entführte“, so Ramm. Für den „Ahle Schlupp“ sei Richter seit 25 Jahren „ein wahrer Segen“, denn seit einem Vierteljahrhundert baut die Gesellschaft in der Halle von Richters Firma in Horm ihre Karnevalswagen. Die Verpflegung für die „Mannschaft“ und Werkzeug wie Material sind eingeschlossen.

Neben dem Dank machte Walter Ramm und Präsident Peter Kaptain dem 70-Jährigen i.L. (in Lauerstellung) die Option, selbst mal den Prinzenwagen zu bauen und zu besteigen, um an Rosenmontag durch Kreuzau zu fahren. Auf einem Oldtimer; denn die liebt Wolfgang Richter heiß und innig.

Bis es so weit ist, bleibt dem Unterstützer und Förderer des Karnevals ein besonderer Dank: Die Kreuzauer Prinzen brachten ihm ein Lobesständchen. Und in seiner bescheidenen Art und natürlich in Platt dankte Wolfgang Richter: „Der Orden gehört eigentlich allen, die dafür arbeiten, dass Sie und ich Karneval feiern können“.

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