Nideggen - Wohnraum in der alten Jugendherberge

Wohnraum in der alten Jugendherberge

Von: bugi
Letzte Aktualisierung:

Nideggen. Seit Mitte Dezember 2010 steht die alte Nideggener Jugendherberge leer – jetzt hat sie einen neuen Eigentümer gefunden, der dort barrierefreies Wohnen ermöglichen will.

Die Pläne sollen am Dienstag in der Sitzung des Bauausschusses vorgestellt werden. Die kreiseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft GWS hatte das Gebäude vom Deutschen Jugendherbergswerk erworben – als Gegenleistung für den Neubau der Jugendherberge in Nideggen. Seitdem steht das Gebäude leer. Sämtliche Versuche, Investoren zu finden, die das komplette Gelände entwickeln, sind bisher stets gescheitert.

Vorgesehen war stets eine Mischung aus betreutem Wohnen, größtenteils kombiniert mit medizinischer und therapeutischer Versorgung. So hatte schon im September 2010 der damalige GWS-Geschäftsführer das Projekt „Wohnstift plus“ vorgestellt, dass wie alle Folgeprojekte auch, nie über das Planungsstadium hinaus kam. Auch aus der Idee, die Verwaltung an die Rather Straße zu verlagern und das jetzige Rathaus zu einem Hotel umzubauen, wurde nichts.

Mit dem Erwerb der Immobile durch die Paffendorfer Vermögensverwaltungs GmbH & CoKG, scheint das nun erstmals anders zu sein. Die GmbH eines Straßenbauunternehmens aus Zülpich plant den Erhalt und Umbau des Gebäudes, um dort 22 Wohneinheiten – vom 45 Quadratmeter-Appartement bis zur Wohnung mit 100 Quadratmetern – zu errichten. Bis auf zwei Maisonettewohnungen soll dies barrierefrei erfolgen und richtet sich an die Klientel Ü50. „Wir wollen den Charakter des Gebäudes erhalten und mit neuem Leben erfüllen“, so Geschäftsführerin Katharina Paffendorf auf Anfrage.

Ab Januar, so die Planung, soll das Gebäude aus dem „Dornröschen-Schlaf geweckt“ und entkernt werden. Als Bauzeit veranschlagt die Geschäftsführerin rund 18 Monate, so dass frühestens Mitte 2016 mit einem Bezug zu rechnen ist. Jetzt sucht die Gesellschaft für Infrastrukturvermögen des Kreises als Nachfolgerin der GWS noch Käufer für die restlichen zwei Drittel des großzügigen Areals.

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