Kreis Düren - Wo sonnt sich der Dürener am liebsten?

Wo sonnt sich der Dürener am liebsten?

Von: Sarah Maria Berners
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Kleine Abkühlung: Diese beiden Mädchen genossen es am Mittwoch, ein bisschen im seichten Wasser der Rur zu planschen. Kalte Füße? „Nee, das ist gar nicht so kalt“, fanden die Kleinen. Ihre Mütter blieben aber doch lieber auf dem Trockenen. Foto: smb

Kreis Düren. Naja, für Pollenallergiker war am Mittwoch vielleicht nicht gerade der schönste Tag des Jahres. „Hab schon die Nase voll“, kommentierte Gabriele Schneider bei Facebook den Aufruf unserer Redaktion. Wir wollten wissen, wo und wie die Menschen aus dem Kreis Düren sonnige Stunden am liebsten verbringen.

Eine andere Dürenerin legte Allergikern augenzwinkernd das Stadtcenter als Platz für pollenreiche Sonnen-Tage ans Herz.

Viele andere haben sich aber über den Sommertag im Frühling gefreut – und wenn es nur die Freude über die Sonne während der Autofahrt auf dem Weg ins Büro war. Schließlich konnte nicht jeder am Mittwoch einen freien Tag genießen. Facebook-Mitglied Daniel Gräsel aus Merzenich zählte zu den Glücklichen, er hatte einen dienstfreien Tag. Schon am Morgen veröffentlichte er auf einen DZ-Aufruf ein Foto von seinem Balkon. „Bis Mittag ist die Sonne rumgewandert und dann wird Vitamin D getankt“, schrieb er dazu.

In Bikini und Badehose

Vitamin D haben auch schon erste Badegäste am Echtzer See getankt – in Bikini und Badehose. Jörg Tobeck und seine Mitarbeiter haben dort am Mittwoch die Saison eröffnet. „Unser Hausmeister ist auch schon ins Wasser gesprungen“, erzählte Tobeck. Dabei bringt es die Wassertemperatur gerade mal auf 12,5 Grad.

Bis im Dürener Badesee geplanscht und geschwommen werden kann, wird wohl noch ein Monat vergehen. Die Eröffnung ist für den 15. Mai geplant, ein Frühstart ist derzeit noch nicht in Sicht.

Das Vossenacker Freibad soll am 9. Mai öffnen. Derzeit ist es noch eine große Baustelle. Mit einer Folie soll das Schwimmbecken abgedichtet werden, die Filter-Anlage des Bades soll erneuert werden. Die Ehrenamtler des Trägervereins packen dafür fleißig mit an. Auch im Heimbacher Freibad laufen schon alle Vorbereitungen für den Saisonstart. Vor dem 1. Mai wird sich dort aber niemand abkühlen. „Wenn der Wetterbericht uns aber ein beständiges Hoch mit hohen Temperaturen verspricht, dann könnte es sein, dass wir zum 1. Mai öffnen“, sagt Peter Boje von der Stadtverwaltung. Bezahlen müssen Besucher im Heimbacher Freibad künftig ein bisschen mehr (siehe Infokasten).

Bis alle Freibäder ihre Pforten öffnen und das Wasser angenehme Badetemperaturen hat, wird es noch ein wenig dauern. Aber es gibt ja noch andere schöne Plätze zum Entspannen im Dürener Land. „Wir genießen unsere Sonne beim Vertikutieren unseres Rasens mit angenehmen Pausen auf unserer Terrasse mit einem der wohl schönsten Ausblicke in Nideggen auf die Altstadt mit Kirche und Burg“, schrieb Franz-Josef Brandenburg. Am Nachmittag wollten er und seien Frau den Enkelsohn in Echtz besuchen, dessen Spielhaus rechtzeitig zum besseren Wetter fertig geworden ist.

Für Dominik Becker ist an solchen sonnigen Tagen der Stadtpark eine „pure Entspannungsoase“, schreibt er in der Facebook-Gruppe „Düren, unsere Stadt...“. „Es gibt nichts Tolleres als auf der Bank direkt an der Rur zu sitzen oder mit einer Decke auf der Wiese zu liegen“, findet er. Für Gerd S. ist das Areal rund um die Kuhbrücke an der Rur die Nummer Eins bei schönem Wetter. Es sei ein toller Treffpunkt, an dem gegrillt und Musik gemacht werde.

Alicia Meier zieht es im Sonnenschein an den Stausee in Obermaubach oder an den Rursee in Schmidt. Dort findet sie die besten Orte, um in der Sonne zu relaxen. Ins Wasser des Rursees geht‘s für sie aber noch nicht. Dafür ist es dann doch noch zu kalt. Da empfiehlt sie doch eher einen Besuch in der Eisdiele.

Während manch ein Dürener gar nicht erfreut war, arbeiten zu müssen, konnte Facebook-Nutzer Stephan H. dem doch noch etwas Positives abgewinnen: „Dafür bekomme ich auch keinen Sonnenbrand“, schrieb er in seiner Antwort auf den DZ-Aufruf.

Und schließlich ist Vorfreude auf den sonnigen Feierabend doch auch eine schöne Sache. „Ich treffe mich mit meinem Mann in einem Biergarten. Wir möchten das Wetter nutzen, um noch ein bisschen an der Rur spazieren zu gehen und anschließend dort was zu essen und zu trinken. Hauptsache draußen sitzen und das warme Wetter ausnutzen“, sagte Michaela Münstermann. Heute soll es damit auch schon wieder vorbei sein. Gar nicht so einfach, wenn man einmal auf den Geschmack gekommen ist...

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