Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Düren zieht positive Bilanz

Von: inla
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Geschäftsführer Heinz Mannheims. Foto: inla
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Geschäftsführer Winfried Kranz-Pitre. Foto: inla

Düren. Es ist ein Jahr her, dass der entscheidende Vertrag für die Neuausrichtung der Dürener Wirtschaftsförderungsgesellschaft unterschrieben wurde. Der offizielle Startschuss für die Win.dn, die Gesellschaft Wirtschafts- und Innovationsnetzwerk Düren, fiel im Sommer, am Freitag nun informierte die Geschäftsführung mit dem Aufsichtsratschef und dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung über die bisherige Arbeit.

Auf einen Nenner gebracht: Die Verantwortlichen präsentierten eine Bilanz, die sich in einem aufwendig gestalteten Tätigkeitsbericht wiederfindet. „Die Wirtschaftsförderung der Stadt Düren hat in wenigen Monaten einen überzeugenden Stand erreicht“, sagte im Rathaus der Aufsichtsratsvorsitzende Henner Schmidt (SPD). Bürgermeister Paul Larue (CDU), Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, sagte, für die Industriestadt Düren spiele eine starke Wirtschaftsförderung eine zentrale Rolle.

Zu den Aufgaben der win.dn gehört die Unterstützung bei der Ansiedlung und Gründung von neuen Unternehmen, der Tourismus und das Standortmarketing, über das auf den Wirtschaftsstandort Düren aufmerksam gemacht werden soll. Überdies geht es auch um die Bestandspflege, also darum, schon in Düren ansässige Unternehmen bei Bedarf zu betreuen und zu unterstützen.

„2016 war ein Jahr des Umbruchs“, sagt der Hauptgeschäftsführer der Win.dn, Thomas Hissel. Es sei so gewesen, wie bei einer Fußballmannschaft, die mit einem neuen System spielen würde und deren Leistung sich dennoch „gleich nach oben entwickelt hat“.

Im vergangenen Jahr wurden sieben Grundstücke mit rund 29 000 Quadratmetern Gewerbefläche verkauft. Nach Auskunft von Geschäftsführer Heinz Mannheims gab es mehr als 50 Ansiedlungsanfragen und zehn „erfolgreiche große und kleine Ansiedlungen“, darunter der Möbeldiscounter Poco im interkommunalen Gewerbegebiet an der Stockheimer Landstraße. Mannheims Geschäftsführerkollege Winfried Kranz-Pitre nannte zudem die Ansiedlung der Firma casa moro im Isola-Gewerbepark und das Unternehmen Comp-tex in Talbenden/Rurbenden.

Um Bestandspflege zu betreiben, besuchten Mitarbeiter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mehr als 100 Firmen und informierten beispielsweise über Fördermittel und Finanzierungsmöglichkeiten. In den Verhandlungen, ob Dürens großer Arbeitgeber Neapco am Standort bleibt, habe sich die Win.de „sehr engagiert“, was dazu führte, dass die rund 1000 Beschäftigten mit „einer Standortgarantie bis 2026 belohnt worden sind“, sagte Winfried Kranz-Pitre gestern. Zudem organisierte die Gesellschaft elf Veranstaltungen und beriet verschiedene Unternehmen in Innovations- und Gründungsfragen.

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