Wirteltor-Gymnasiasten entwickeln Visionen für Europa

Von: han
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Schüler des Wirteltos-Gymnasiusm entwickelten politische Visionen für Europa. Schulleiter Wilhelm Gödde (r.) scheint es zu gefallen. Foto: Schmitz

Düren. Im Rahmen der Initiative „Jugend denkt Europa” der Robert Bosch Stiftung haben Schüler des Wirteltor-Gymnasiums vier Tage lang innovative Ideen und Visionen in einem Workshop für das Europa vom morgen entwickelt.

Im Mittelpunkt stand dabei die Zukunft der europäischen Energieversorgung. In einer Abschlussveranstaltung präsentierten sie jetzt die Ergebnisse auf einen originelle Art.

Während des Innovationsspiel gründeten sie fiktive Parteien und entwickelten Wahlprogramme, die sie auf einer Podiumsdiskussion vortrugen und damit gleichzeitig Wahlkampf für die Europawahl 2020 machten. Drei Parteien stellten sich zur Wahl, wer nicht engagiert war, zählte zum Wahlvolk im Klassenraum. Die „Parteienvertreter” gaben alles, um zu überzeugen. Sie zeigten unterschiedliche Wege auf, wie Energiepolitik gestaltet, finanziert oder umgesetzt werden könnte.

Auf Schautafeln standen Parolen, Floskeln, Schlagworte, Realistisches zu drängenden Fragen: Auf welche Energieträger sollen die EU-Mitgliedstaaten setzen, welche Energieversorgung ist für Mensch und Umwelt am verträglichsten, wie wirken sich Veränderungen auf dem Energiemarkt auf unsere Gesellschaft aus?

Rhetorisch gewandt, fast smart war der Redner der „ASRD”, eine „Allianz”, die sich für nachhaltige Verantwortung und Entwicklung aussprach. Realitätsbezogen und ein wenig scheu präsentierte die „Soziale Partei Europa” ihre Aussagen, und eher über ein „Brückenprogramm” gingen die „Realisten für Europa”, wie es politische Beobachter wohl formulieren würden.

Wie üblich in Parteienrunden

Nach der Vorstellungsrunde folgte die Debatte der Parteienvertreter miteinander, gegeneinander, durcheinander, ein wenig nach dem Abbild: „Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen”. Ein Diskussionsverlauf wie üblich in Parteienrunden. Zu Wort kamen in dieser Runde auch Sabine Verheyen, die für die CDU im Europaparlament sitzt und Peter Alberts, Assistent von Sven Giegold, MdEP (Die Grünen), die sich in der Workshopwoche als politische Projektpaten engagierten. Sie stellten die bekannten politischen Positionen und Forderungen dar.

Bevor die „Wähler” ihre Entscheidungen aus den verschiedenen Wahlaussagen wie „Handeln mit Verstand, kein Geld ausgeben, das wir nicht haben, Kernkraft als Übergang, Wirtschaft und Umweltverträglichkeit, Konzepte, die umgesetzt werden können, erneuerbare Energie und Wirtschaft schließen sich nicht aus sowie keine leeren Versprechungen” wurden die Jungpolitiker von noch Jüngeren gefordert.

Die „GAF” zog ein und stellte unter Trillern und Demo-Lärm als „Green Army Faction” ihre Forderungen wie „Politik und Wirtschaft müssen durchsichtiger werden, wo fließen die Steuern hin”. Die Wahlstimmen flossen der „ASRD” zu, die knapp die fiktive Europawahl 2020 gewann.
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