Winterware mit Rabatten von bis zu 70 Prozent

Von: Jörg Abels
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Weil die Lager mit Winterbekleidung noch gut gefüllt sind, locken viele Einzelhändler mit Rabatten von bis zu 70 Prozent. Foto: Abels

Düren. Die Frühjahrsmode steht in den Startlöchern. Höchste Zeit, für den textilen Einzelhandel, die zum Teil noch sehr gut gefüllten Winterwarenlager zu räumen. Einen offiziellen Winterschlussverkauf (WSV) gibt es zwar seit Jahren nicht mehr. „Trotzdem ist das Datum Ende Januar immer noch in den Köpfen vieler Verbraucher präsent“, weiß Jörg Hamel.

Dementsprechend wichtig sei es für die Branche. Der Geschäftsführer des Handelsverbands Nordrhein-Westfalen Aachen, Düren, Köln, geht davon aus, dass sich Schnäppchenjäger in den kommenden Tagen auch an der Rur auf Rabatte von bis zu 70 Prozent freuen dürfen.

„Wer jetzt nicht kommt, ist selber schuld, tiefer geht‘s nicht mehr“, betont auch Kaufhof-Geschäftsführer Peter Pientka, dessen Haus den Saisonendspurt bereits in der vergangenen Woche – wie auch andere – mit Nachlässen von 30 Prozent auf bereits reduzierte Bekleidungsartikel eingeläutet hat.

„Wer jetzt kommt, kann ausgezeichnete Schnäppchen machen“, versichert Pientka. Hamel geht sogar davon aus, dass so mancher Artikel kaum teurer als der Einkaufspreis über die Ladentheke gehen wird: „Viele Händler brauchen einfach das Kapital, um die bereits vor Monaten georderte Frühjahrsware bezahlen zu können.“

Vor allem die ganz warme Winterbekleidung sei in den vergangenen Wochen auf den Verkaufstischen liegengeblieben. „Auch Outdoor-Sportbekleidung ist nicht sehr gut gelaufen“, weiß Hamel. Der Grund liegt auf der Hand: die viel zu warme Witterung.

„Die hat so manchem Händler schon das Weihnachtsgeschäft verdorben“, erklärt der Verbandsfunktionär, und sorgte bereits früh im neuen Jahr für deutliche Preisnachlässe. Erst der vorübergehende Wintereinbruch in der vergangenen Woche habe dafür gesorgt, das verstärkt Winterbekleidung gekauft wurde.

Dass sich passend zum inoffiziellen WSV-Start am Montag abermals milde Temperaturen mit Werten von bis zu 15 Grad durchgesetzt haben, dürfte vielen Händlern aufs Gemüt schlagen. „Wir können jetzt nur hoffen, dass die Kunden weniger auf die Temperaturen, sondern auf die Schnäppchen achten“, betont Hamel. Vor allem diejenigen, die ein bestimmtes Produkt ins Auge gefasst haben, sollten sich nach Auskunft des Verbandsgeschäftsführers beeilen.

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